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Update: Mo, 03. Juli 2017

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Update: Mo, 03. Juli 2017 am 03.07.2017 von Admin

Nicht viel heute. Der Prozeß Rossi - Industrial Heat hat begonnen, die Jury ist zusammengestellt. Die Richterin Altonaga fragte die Jury-Mitglieder, ob sie schon jemals etwas von den hier anwesenden Firmen gehört oder ob sie etwas von "Kalter Fusion" gehört hätten oder "LENR" oder ob sie auf CBS (60 Minutes-Programm) die Sendung "Die kalte Fusion ist wieder heiß" gesehen hätten. Ein Jury-Mitglied hatte von kalter Fusion gehört.

Schon die ersten Einlassungen der Parteien sind für einen Nicht-Insider kaum zu bewerten. Eines scheint aber klar zu sein: Die Aneignung des geistigen Eigentums von Rossi durch Industrial Heat war kühl und von langer Hand bis ins Detail geplant. Begleitet von einer der ganz großen Anwaltskanzleien der USA, Jones Day und weiterhin begleitet durch eines der größten PR-Unternehmen der USA, (der Name ist mir gerade entfallen) einer Agentur, die darauf spezialisiert ist "Wahrheiten entstehen zu lassen", z. B. das Rauchen gar nicht so ungesund ist und dergleichen mehr. Das Vorgehen erinnert an "hybride Kriegsführung", denn es werden alle nur denkbaren Register gezogen, die öffentliche Meinung zu beeinflussen.

Hier ist übrigens noch einmal der 12-minütige Film "Cold Fusion is hot again". Er erklärt, dass die kalte Fusion zunächst überschwenglich begrüßt, dann wieder verworfen wurde und nun wieder hochaktuell ist. Alleine das SRI (Stanford Research Institute) hatte zum Zeitpunkt es Films bereits fünfzig erfolgreiche Versuche hinter sich.


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