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Update: Fr, 31. März 2017

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Update: Fr, 31. März 2017 am 31.03.2017 von Admin

Noch einmal ein Blick in die Gerichtsakten, im Rechtsstreit zwischen Rossi und Industrial Heat. IH versucht ja, mit einem Heer von Anwälten und mit Hilfe einer großen PR-Agentur die Zahlung einer zweiten Rate in Höhe von 89 Mio. $ an Rossi zu verhindern. Die Taktik der IH-Anwälte ist, alles abzustreiten, was man nur irgendwie abstreiten kann.

Die Basis für die Leistungsfähigkeit der 1 MW-Anlage war immer der COP, Coeffizienz of Productivity, also das Verhältnis der zugeführten zur erzielten Energie. Offensichtlich haben die IH-Anwälte nun bestritten, dass der COP überhaupt eine geeignete Größe sei, die Produktivität zu messen. Abgesehen davon, dass der COP wissenschaftlich anerkannt und gebräuchlich ist (sh. Wikipedia) bedurfte es eines Zeugen, dies noch einmal zu bestätigen. Weiterhin hatte Industrial Heat wohl bestritten, dass es überhaupt technisch möglich sei, in solch einer Anlage eine Hitze entsprechend einer Leistung von einem Megawatt herzustellen und abzuführen. Auch hierzu nimmt der Zeuge Stellung:



Ich übersetze, wie immer, teilweise sinngemäß, ggf. gekürzt: "Dr. Wong inspizierte die Anlage in Doral, um Messungen vorzunehmen und Dr. Rossi zu interviewen. Dies in Bezug auf den Wärmetauscher, der während des Betriebes des E-Cat-Anlage genutzt wurde. Er nahm auch die Belüftungsanlagen der Anlage in Augenschein und traf Feststellungen, inwieweit der Wärmetauscher in der Lage gewesen sei, die Hitze von einem Megawatt aus der Anlage abzuführen.

Basierend auf dem Vorhergesagten, gab Dr. Wong folgende Stellungnahme ab:

  • Der Coeffizient of Performance ist ein Kriterium, welches geeignet ist, die Funktion der E-Cat-Anlage zu bestimmen
  • Es gibt klare und logische Erklärungen für die Beziehungen zwischen der der Anlage zugeführten Energie und dem COP der Anlage
  • Unter den beschriebenen Umständen war es in der Anlage in Doral mehr als möglich, eine Leistung von einem Megawatt zu erzielen, ohne dass man die Anlage in Doral als "ungeeignet für eine menschliche Arbeitsumgebung" hätte bezeichnen müssen
  • Unter den beschriebenen und beobachteten Umständen war es in der Anlage in Doral mehr als möglich, ein Megawatt an Heizenergie zu erzielen, übereinstimmend mit der Menge an Energie, über welche in dem Report von Dr. Penon (Anm. unabhängiger Sachverständiger) berichtet wurde.

  • Wie dreist die Vorgehensweise der IH-Anwälte ist, kann man nur ermessen, wenn man weiß, dass Industriel Heat bzw. Cherokee Investment Rossi und seine Technologie über Jahre begleitet und gefördert hat. Die Zahlung der ersten Rate in Höhe von 11 Mio. $ erfolgte nach einem nochmaligen erfolgreichen Test des E-Cat. Alles das soll plötzlich nicht mehr wahr sein, wenn es um die Zahlung der hohen Schlußrate geht. Man muß sich dabei auch vor Augen führen, dass während des 1-Jahres-Tests von IH angeworbene Investoren sich in der Anlage "die Klinke in die Hand" gaben.

    Der Hinweis auf die Dokumente kam von http://tweetedtimes.com/v/12126


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