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Update: Mo, 18. Januar 2016

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Update: Mo, 18. Januar 2016 am 18.01.2016 von Admin

Es kommt ja gar nicht so häufig vor, dass die Mainstream-Presse LENR erwähnt und wenn sie es tut, dann mit viel "wenn und aber". Die Financial-Times brachte nun aber vorgestern einen Artikel über neue Ansätze in der Energieerzeugung und erwähnte zum Schluß, man lese und staune: "Wenn man nun aber etwas genauer hinschaut, gibt es noch einen dritten Weg. Völlig unterschiedlich, weil er von sich behauptet, Fusionsenergie unter moderaten Bedingungen, nahe der Raumtemperatur, erzeugen zu können. Dieser Ansatz, ein "Nachfolger" der "Kalte-Fusions-Experimente" von Pons und Fleischmann im Jahre 1989, wird üblicherweise Low-Energy-Nuclear-Reaction (LENR) genannt. Sie wird vom wissenschaftlichen Mainstream ignoriert, laut ihren Verfechtern in Laboren auf aller Welt macht es aber Fortschritte." Quelle: http://www.e-catworld.com . Die volle Seite in der Financial-Times ist leider nur für Abonnenten zugänglich.

Apropos "Verfechter in aller Welt". Die LENR-Welt ist mittlerweile derart komplex, dass sich David Nagel die Mühe gemacht hat, sie einigermaßen übersichtlich zu gestalten. Er hat mir gestern dankenswerterweise gestattet, seine Grafiken in meinem Blog zu verwenden. Mit seinem Blog http://www.lenria.org/ versucht er, die Kommunikation zwischen allen Beteiligten zu erleichtern: Firmen, Forschungseinrichtungen, staatlichen Stellen usw.

Die wichtigste Grafik nennt er "das LENR-Ökosystem", also einen Überblick "über alles":



Die Abkürzung "GOV" steht für staatliche Einrichtungen, "Orgs" steht für Organisationen, "Bus" steht für Firmen, "CORE" steht z. B. für Stiftungen, "INFO" steht für wichtige LENR-Blogs.

Noch einmal zur Grafik "Business":



Hier finden wir die wichtigsten LENR-Firmen, wie Industrial Heat, Brillouin, Toyota, Mitsubishi, Airbus, ST-Microelectronics usw.

Die Arbeit von David Nagel ist unglaublich wichtig, weil auf staatlicher Ebene keinerlei Koordination geschieht. Dort hat man sich vor vielen Jahren entschieden, die sog. "Heiße Fusion" mit hohen Milliarden-Beträgen zu fördern. Bisher ohne greifbare Erfolge.


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