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Update: Mi, 30. September 2015

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Update: Mi, 30. September 2015 am 30.09.2015 von Admin

Zwei Anmerkungen aus wirtschaftlicher Sicht

1. Die Investments

Vielleicht fragen sich viele Leser, weshalb Leute wie Tom Darden soviel Geld investieren, ohne sich sicher sein zu können, dass sie Ende verdienen. Ganz einfach: Das ist das Risiko bei jedem Investment, von der Aktie bis zur Firmenbeteiligung. Der Trick, viel Geld zu verdienen ist, die Spürnase ganz vorne zu haben. Aber die Investoren verlassen sich nicht nur auf ihre Spürnase, sondern auf die "due diligence", was so viel heißt wie "gebotene Sorgfalt". Dies ist ein Prüfungsprozeß, der vor jedem Investment stattfindet. In diesem Prozeß leisten sich die Investoren die besten Spezialisten auf den Gebieten, die es zu untesuchen gilt. Und im Gegensatz zu öffentlichen Prüfungsinstitutionen werden diese Spezialisten zur Verantwortung gezogen, wenn sie nicht sorgfältig oder sachgerecht gearbeitet haben. Man darf also mit Sicherheit davon ausgehen, dass Tom Darden, wie auch die neu hinzugekommende Investmentgesellschaft, über harte, belastbare Fakten verfügen, die das Investment rechtfertigen. Kaum habe ich diese Zeilen geschrieben, lese ich, dass die Investment-Firma Woodword eine zweieinhalb-jährige Due-Diligence betrieben hat, bevor man sich für das Investment bei Industrial Heat/Rossi entschied. Ein starkes Signal, dass dieser Prüfungsprozess positiv ausgegangen ist! Hier der Link: http://www.e-catworld.com.

So weit ich auf eigene Erfahrung mit der "Due Diligence" zurückgreifen kann, versichere ich Ihnen: Diese Verfahren sind richtig teuer. Die Fachkräfte werden ja in den Investment-Firmen in der Regel nicht vorgehalten, sondern in Abhängigkeit vom zu prüfenden Objekt, extern von spezialisierten Firmen "ausgeliehen". Und solches "Ausleihen" wird nach Tagessätzen abgerechnet. Da kommen dann gerne einmal mehrere Tausend Euro pro Tag und Person zusammen. Zweieinhalb Jahre Due Diligence ist viel und allein diese Kosten liegen wahrscheinlich im Millionen-Bereich. Man kann sich leicht vorstellen, wie groß das Investment dann selbst sein muß. Wenn es sich dann um einen Fond handelt, muss sich der Investor auch vor seinen eigenen Anteilseignern rechtfertigen. Bei Investments wie dem vorliegenden muß die Gewinnerwartung hoch sein, sonst machte sie keinen Sinn. Ich glaube, die Investoren liegen goldrichtig. Woodword bestätigte in einer späteren Stellungnahme gegenüber einem Anteilseigner seines Fonds, die Due Dilligence sei lang und rigoros gewesen.

2. Auswirkungen von LENR auf die Wirtschaft

Es ist offensichtlich, dass die Einführung von LENR mittel- und langfristig tausende von Arbeitsplätzen kosten wird, in erster Linie bei den Energieversorgern, aber auch in anderen Industriezweigen. Im wesentlichen wirkt LENR aber als ein gigantisches Konjunkturprogramm. Es werden alle Wirtschaftszweige von Energiekosten entlastet, ebenso die Privathaushalte. Alle Produkte können billiger werden, weil sich die enthaltenen Energiekosten minimieren. Das gilt für die Suppenkonserve, deren Energie zum Einkochen billiger wird, bis hin zu den Kosten für eine Kreuzfahrt, weil das Schiff kein Öl mehr verbraucht. Das hört sich alles utopisch an, wird sich aber, je nach Energieform, in den nächsten 5 bis 15 Jahren abspielen. Das heißt: Es kann mehr konsumiert werden und dieser steigende Konsum schafft Arbeitsplätze in nahezu allen Wirtschaftsbereichen.


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