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Und es gibt sie doch:

SAUBERE UND BILLIGE ENERGIE DURCH KALTE KERNREAKTION

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 Eintragerstellt am 05.11.2018 - 21:57 von Admin [Kategorie: Technik]

Ein ganz erstaunlicher Artikel in der http://e-catworld.com :



"Niedrig-energetische Nuklearreaktionen - ist der Mechanismus eine simple elektromagnetische Resonanz?" (Autor is Lamaan Ball) Über den Autor habe ich im Internet gefunden das er Physiker ist: "Lamaan has a Masters of Science in Physics. He is currently the Chief Editor for the Foundation for Science Technology and Civilization (FSTC)".

Ich kann nur versuchen, den Text einigermaßen richtig zu übersetzen. Präzise ist nur der englische Originaltext.

"Ich folge nun schon einige Jahre den Berichten über die Kalte Fusion, zunächst denen über Pons und Fleischmann. Als ich ein Physik-Student war, war diese potentielle Energiequelle aufregend für mich und es ist so geblieben. Für die meisten Leute schien es damals so, als seien die Versuche unbewiesen geblieben, aber bei denen, die sich weiterhin interessierten, gab es viele Anstrengungen die Effekte zu reproduzieren und einige hatten ziemlich viel Erfolg.

Am dichtesten steht Andrea Rossi davor ein kommerziell nutzbares Produkt zu haben und einige seiner Versuche konnten reproduziert werden. Verschiedene Theorien versuchen die Wirkungsweise zu erklären. Hier will ich nun versuchen zu erklären wie ich denke das es funktioniert. Ich will versuchen es so simpel zu tun wie möglich, um es für alle verständlich darzustellen.

Wenn ein Flötenspieler durch das Loch seiner Flöte bläst, werden in der Flöte, abhängig vom Luftdruck und von der Länge der Flöte, Wellen geformt. Die Frequenzen sind abhängig von den Dimensionen in welcher die Wellen abprallen und ob eine Note dabei herauskommt oder nicht hängt davon ab, ob man stark genug bläst um den Energieverlust des entweichenden Luftstromes auszugleichen. Mit dieser Aktion verwandeln wir "weißes Rauschen" (blasen) in sehr spezielle Klangfrequenzen. Dies ist ein Resonanzprozeß.

Gleiche Mechanismen wirken auch bei anderen Wellenarten. Speziell elektrische Felder in leitenden Materialien können zu Resonanzen angeregt werden. Wenn wir einen leitenden Metallstab nehmen und diesen einem elektrischen oder magnetischen Feld aussetzen, wird eine Welle im Metall hin- und zurückschlagen, nahezu oder auch mit Lichtgeschwindigkeit. Wiederholt man dieses Pulsieren bis kurz vor den Zerfall der Wellen, wird das Metall in seiner Eigenresonanz schwingen, einer Resonanz die durch seine Dimensionen vorgegeben ist.

Zum Beispiel: Ein hochfrequentes elektromagnetisches Feld, pulsierend in einer Metallstange von 12 cm Länge, produziert elektromagnetische Wellen in dem Metall die der Wellenlänge in einem Mikrowellenherd entsprechen. Dies könnte als ein hocheffizienter Weg sein Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zu konvertieren. Dies ist allerdings nicht gleichbedeutend mit sog. freier Energie sondern könnte ein sehr effizienter Weg sein Wasserstoff und Sauerstoff, z. B. für den Betrieb von Autos nutzbar zu machen.

Dies hat natürlich nichts mit nuklearer Energie zu tun. In Andrea Rossi's Patenten sind die Schlüssel-Ingredienzien eine Mixtur von Nickel und Lithium-Hydriden. Was anscheinend geschieht, sind Isotopen-Verschiebungen (Veränderungen), bei denen Neutronen vom Lithium zum Nickel wandern. Um ein Lithim-Neutron zu 'befreien' muß man zumindest soviel Energie aufwenden um die Bindungsenergie auszugleichen. (Li7 nach Li6, Li7 hat mehr Bindungsenergie als Li6.) Wenn man herausfinden will wieviel Energie dazu benötigt wird, dann kommt man zur Energie eines Photons. Kennt man die Energie des Photons hat man auch dessen Frequenz. Daraus ergibt sich die Distanz für die benötigten Resonanzen.

Li7 hat eine Bindungsenergie per Nukleon von 5.60629 MeV, was eine totale Bindungsenergie von 39.244037MeV bedeutet. Li6 hat eine Bindungsenergie per Nukleon von 5.332345Mev, woraus sich eine totale Bindungsenergie von 31.99407Mev ergibt. Wen wir eine Reaktion von Li7 + gamma > Li6 + freies Neutron wollen, wird das Photon (gamma) die Energiedifferenz darstellen. Dies ist 39.244037MeV - 31.31.99407MeV = 7.249967MeV. Dies gibt uns die Frequenz von E=hf für ein Photon. Die Energie in Joule (SI Einheiten) ist E=7.249967MeV x 1.60E - 13J/MeV = 1.16E - 12 Joule, woraus sich folgendes ergibt: f = 1.16E - 12/6.63E - 34 = 1.75E + 21Hz. Um die Distanz für die Resonanz des Photons zu ermitteln, können wir sagen, dass die Geschwindigkeit der Welle dicht an der Lichtgeschwindigkeit liegt. Die Zeit der Oszillation gibt uns die Distanz für den Resoanzmodus. Dies ist dann 1/f 0 5.70E-22 Sekunden. Wie weit 'reist' das Licht in dieser Zeit? d = ct, dabei ist 'd' die Distanz und 'c' die Lichtgeschwindigkeit in dieser Zeit. Daraus ergibt sich eine Distanz vpm 3E+8x5.7E-22=1.7E-13 Meter.

Diese Distanz ist irgendwo zwischen der typischen Größe eines Atoms von ungefähr 1E-10 Meter und eines Nukleus von ungefähr 1E-15 Metern.

Was ist nun die Resonanz die sich daraus ergibt? Dies ergibt sich, wenn Atome Ionen-Kristalle formen, wobei Elektronen sich von einem Atom in ein anderes bewegen und daraus ein Kation zu formen. Dies nennen wir einen ionischen Atomradius. Für Hydrogen, das nur ein Elektron hat und als Hydrid in einen Festkörper gebunden ist, ist dieser Radius 1.2E-12 Meter, was in allernächster Nähe der benötigten Distanz für die Resonanz liegt.

Resonanzen über diese Distanz können mit elektromagnetischem Schall oder regulären magnetischen Pulsen erzeugt werden. Damit kann kann der Zerfall gestoppt werden, wie beim Blasen einer Flöte ein Ton erzeugt wird.

Tatsächlich werden eine Menge Töne erzeugt. Die resonanten Frequenzen sind alle ein Vielfaches einer halben Wellenlänge......Eine Resonanz von einem Achtel der ionischen Hydrogengröße ist genau richtig um Photonen zu erzeugen, welche Neutronen von Li7 entlassen.

Wenn dieses langsame Neutron von Ni58 absorbiert wird, ist die sich daraus ergebende Bindungsenergie 59x8.73657 - 58x8.732041 = 8.999Mev, was bedeutet, dass sich für jede Atom-Isotopen-Transformation ein Energiegewinn von

Li7 + Ni58 = Li6 + Ni59 + 1,75 MeV. ergibt.

Ein Gramm dieser Füllung ergibt ungefähr (6.02214179E+23)/65x1.75x1.16E-12MeV/J = 18.807.612.052J/g was heißt 18TJ/KG dies entspricht einer Energiedichte von Diesel von 48 MJ/Kg.

Das bedeutet ein Teelöffel dieser Füllung kann ein Auto für ein Jahr lang antreiben.

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