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Und es gibt sie doch:

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 Eintragerstellt am 04.06.2019 - 06:03 von Admin [Kategorie: Infos]

Im zweiten Absatz meines Updates vom 26.5.19 hatte ich auf ein Youtube-Video hingewiesen, das eine Vorlesung der theoretischen Physikerin Sabine Hossenfelder zeigt. Sie führt darin aus, wie sehr das Ideal einer "schönen Schöpfung" (was der allmächtige Schöpfer erschaffen hat muß ja schön sein) die Physik seit vielen Jahrzehnten in die Irre führt. Sie zeigte dabei ein schönes Beispiel: Ein riesiges Feld voller Sonnenblumen, bis zum Horizont, wo es eine Linie bildet, ähnlich dem Blick auf den Horizont eines Meeres: Am Ende sieht man eine gerade Linie, die dem Idealbild schöner Schöpfung entspricht. Was nun, fragt sie, würde passieren, wenn zwischen diesen tausenden von Sonnenblumen (alle ca. 1,60 - bis ca. 2 m groß) eine einzelne stehen würde, die rund 100 Meter hoch ist? Nach dem Ideal der "schönen Schöpfung", der Symmetrie, würde man sie ignorieren, ganz nach dem Motto meiner Einleitung zu diesem Blog: "....und so schloß er messerscharf, dass nicht sein kann was nicht sein darf."

Bei diesem Beispiel geht es natürlich nicht um Sonnenblumen, sondern um Forschungsergebnisse, die außerhalb jeglicher Erwartung liegen und die auch nichts mit göttlicher Schönheit oder Symmetrie zu tun haben. Und so würde denn das Sonnenblumenfeld mit Millionen ähnlicher Sonnenblumen und einer einzigen die 100 Meter hoch ist, nicht zur Kenntnis genommen, auch für den Fall, das diese Konfiguration (1 Million ca. 2 m hoch, 1 100 m hoch) die richtige wäre. Frau Hossenfelder stellt fest, dass die Erwartung "göttlicher Schönheit und Symmetrie" viele Forschungsergebnisse in falschem Licht hat erscheinen lassen: "Schöne wurde schöngeredet, obwohl sie falsch waren, richtige wurden verworfen, weil sie unschön waren". Deshalb heißt ihr erfolgreiches Buch auch "Das häßliche Universum" - es behandelt dass Universum nämlich so wie es ist: Nicht dem göttlichen Schönheitsideal folgend.

Ich hole so weit aus, weil ja kürzlich über bisher erfolglose Versuche bei Google berichtet wurde, die Kalte Fusion zu verifizieren. Von den LENR-Forschern kümmert sich praktisch niemand mehr um die kalte Fusion, sondern sie nehmen dankbar Ergebnisse an, die sie im wesentlichen durch Versuch und Irrtum erlangt haben. Aber: Es sind Ergebnisse! Und die Natur macht es uns seit Ewigkeiten vor, die Evolution ist seit jeher im wesentlichen ein System von Versuch und Irrtum. Und ganz nebenbei: Naturgesetze gibt es nicht. Es gibt nur scheinbar unveränderliche Naturerscheinungen, die von Menschen zu sog. "Naturgesetzen" formuliert wurden.

Weshalb die lange Vorrede: Über den scheinbaren Mißerfolg von Google wird ausführlich geschrieben über die überragenden Erfolge der LENR-Forscher nicht. Ihre Erfolge sind nicht das Ergebnis von Grundlagenforschung und für eine Vielzahl der Forscher deshalb "nicht existent" - sie sind die hundert Meter hohe Sonnenblume.

Das sich mittlerweile hunderte, wenn nicht sogar tausende von Forschern für diese besondere Sonnenblume interessieren, zeigen zwei Briefwechsel aus dem Rossi-Blog http://rossilivecat.com/, die ich aus Platzgründen nur in der von mir übersetzten deutschen Version zeige:

Dr. Rossi:
Ihre Arbeit auf Researchgate ist wichtig: Researchgate ist die einzige wissenschaftliche Publikation, deren Peer-Reviewing demokratisch und Open Source durchgeführt wird und das ist der Grund, warum die New York Times sie als einen der wichtigsten wissenschaftlichen Akteure betrachtet. Tatsächlich wird eine Publikation über Researchgate von allen Wissenschaftlern, Professoren und Forschern, die sie gelesen haben, begutachtet und sie äußern ihre Meinung über die Veröffentlichung frei.
Ihre Veröffentlichung ist sehr schwer zu verstehen und beschränkt sich auf Kernphysiker, so dass eine vollständige Lesung sehr schwer ist. Die Statistiken werden von den Moderatoren streng kontrolliert, so dass das Ergebnis der Peer Reviewing vorliegt, klar und unbestreitbar. Hunderte von Volllesungen für eine kernphysikalische Publikation in einem Jahr gelten als erfolgreiches Peer-Review-Verfahren. Sie haben 22 300 in weniger als 5 Monaten.
Herzlichen Glückwunsch, das ist kein Erfolg, das ist eine Revolution in der Entwicklung.
Alles Gute,
Fred


Andrea Rossi
2. Juni 2019 um 14:40 Uhr

Fred:
Ich danke dir!
Herzliche Grüße,
A.R.


Sehr geehrter Andrea,
ich bin ein Researchgateholic, weil es eine Goldmine für die Forschung im Allgemeinen ist. Ihre unglaublichen Zahlen, nach 4 Monaten und 10 Tagen sind ab sofort diese:
Vollständige Lesungen 22375, Research Interest Index 342.5, Empfehlungen 935 und sie kommen aus der ganzen Welt, hauptsächlich aus Universitäten.
Und es werden immer mehr.
Das sind Zahlen, die ein durchschnittlicher Professor in seiner gesamten Karriere nicht erreicht, das sind Zahlen, die nur wenige Professoren auf der ganzen Welt erreichen.
Das sagt viel über die Anerkennung Ihrer Arbeit. Ihr Beitrag ist einer der interessantesten Beiträge der Kernphysik, die im letzten Jahr weltweit veröffentlicht wurden. Das ist eine Tatsache.
Viel Glück,
Palomino
Andrea Rossi
2. Juni 2019 um 9:32 Uhr morgens

Palomino:
...und Sie haben keine Ahnung von den E-Mails, die ich von Forschern und Lehrern von Universitäten und unabhängigen Labors auf allen Kontinenten erhalte. Ich bin wirklich fassungslos. Als ich die Publikation schickte, hoffte ich, mindestens 200 Lesungen zu haben, um im Durchschnitt zu sein.....
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit für unsere Arbeit,
Herzliche Grüße,
A.R.

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