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Und es gibt sie doch:

SAUBERE UND BILLIGE ENERGIE DURCH KALTE KERNREAKTION

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 Eintragerstellt am 06.08.2017 - 07:37 von Admin [Kategorie: Infos]





Hier nun eine Ergänzung zu den beiden letzten Updates. Ein Leser hat mich dankenswerterweise darauf aufmerksam gemacht: Schon 2007 (das ist das sehr kleine rot unterstrichene Datum der Veröffentlichung) hat eine Forschergruppe Wasserstoff mit Hilfe von Aluminium generiert.

Ich übersetze, teilweise sinngemäß und etwas gekürzt, aus dem damaligen Beitrag https://phys.org : Ein Ingenieur der Purdue Universität hat eine Methode entwickelt, die eine Aluminium-Legierung nutzt, um daraus Wasserstoff zu generieren. Damit können Brennstoffzellen wie auch Verbrennungsmotoren betrieben werden. Die Technik könnte genutzt werden, um Gasolin zu ersetzen.

Die Methode macht es unnötig, Wasserstoff zu transportieren und zu speichern; zwei wesentliche Herausforderungen bei der Entwicklung einer Wasserstoff-Wirtschaft. "Der Wasserstoff wird nach Bedarf generiert, sie produzieren also genau soviel, wie sie im Moment benötigen", sagte Prof. Woodhall, der den Prozeß entdeckte.

Die Technologie könnte genutzt werden, kleine Verbrennungsmotoren anzutreiben, z. B. in Notstromaggregaten, Rasenmähern und Kettensägen. Theoretisch könnte der Prozeß auch das Gasolin in Personenkraftwagen und Lastkraftwagen ersetzen.

Wenn den Aluminium-Pellets Wasser hinzugefügt wird, beginnt die solide Legierung mit dem Sauerstoff im Wasser zu reagieren. Diese Reaktion trennt den im Wasser enthaltenen Wasserstoff und den Sauerstoff voneinander und setzt dabei Wasserstoff frei.

Hinzugefügtes Gallium hindert das Aluminium daran, nach der Oxidation eine "Haut" zu bilden. Diese tritt bei Aluminium normalerweise auf und schützt dass Aluminium vor einer Oxidation. Das Gallium erlaubt nun die Fortsetzung der Reaktion.

Die Purdue-Forschungs Foundation hat das Verfahren zum Patent angemeldet. Eine indische Firma hat zu dem Verfahren eine Lizenz erworben um es zu kommerzialisieren. Die Abfallprodukte aus dem Verfahren sind Gallium und Aluminium-Oxid und außerdem Wasser. Selbst bei den derzeitigen Aluminiumpreise wäre es wirtschaftlich sinnvoll, den so gewonnenen Wasserstoff auch zum Betreiben von Brennstoffzellen zu nutzen.

"Wenn ich Gasolin in einen Tank fülle, erhalte ich sechs Kilowattstunden per 'Pound', das entspricht dem Zweieinhalbfachen der Energie, die ich aus einem 'Pound' Aluminium gewinnen kann. Ich benötige also das Zweieinhalbfache Gewicht an Aluminium, um den gleichen Energiegewinn zu erzielen, aber ich vermeide das Gasolin total und ich nutze eine Resouce, die in den USA billig und reichlich vorhanden ist. Wenn nur die Energie des generierten Wasserstoffs genutzt wird, dann reduziert sich der Platzbedarf in etwa auf die Größe eines entsprechenden Benzintanks, so dass kein zusätzlicher Platz benötigt wird. Das zusätzliche Gewicht entspricht jedoch dem eines zusätzlichen Fahrgastes, allerdings eines recht korpulenten."

Kommentar: Die veröffentlichten Daten reichen bei weitem nicht aus, um das Verfahren wirklich beurteilen zu können. Im Unterschied zu den Versuchen an der Purdue-Universität fällt bei der Vorgehensweise des US-Militärs (Update vom 4.8.17) allerdings auf, dass anstatt Pellets Nanopulver verwendet wurde. Damit hat sich die Reaktionsfläche entscheidend vergrößert und vielleicht erhöht sich damit die Menge des gewonnenen Wasserstoffs. (Wir wissen es nicht) Obwohl die Versuche zum E-Cat und dieses Verfahren nichts miteinander zu tun haben, stellten sich auch bei Rossi entscheidende Fortschritte erst ein, als er begann Nanopulver zu verwenden. Das Thema ist so interessant, dass ich daraus ein eigenes Kapitel erstelle und gelegentlich dazu Updates anfertigen kann.

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LENR - Update: So, 06. August 2017

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