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Und es gibt sie doch:

SAUBERE UND BILLIGE ENERGIE DURCH KALTE KERNREAKTION

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 Eintragerstellt am 22.06.2017 - 18:46 von Admin [Kategorie: Infos]





Den folgenden Artikel, erschienen in Indien, verfaßt in China, habe ich auszugsweise und sinngemäß übersetzt. Obwohl mein Thema die niedrigenergetische Nuklearreaktion (LENR) ist, habe ich verschiedentlich auch Themen behandelt, wo Firmen sich mit der Entwicklung von Kraftwerken beschäftigen, die mit Kernspaltung arbeiten. Am 18. und 21.4.17 hatte ich sogar über Entwicklungen berichtet, bei denen es um eine Kombination von Kernfusion und Kernspaltung ging. Überall auf der Welt wird an Kernkraftwerken "neuer Generation" gearbeitet, mit geringem oder gar keinem Risiko der Kernschmelze und mit geringem oder gar keinem radioaktiven Abfall. Die internationale Atomenergie-Behörde berichtet von weltweit rund 50 Neukontruktionen dieser sogenannten "SMR's" =small modular reactor.

Das Mißtrauen gegenüber herkömmlichen Atomkraftwerken sitzt tief, teils aus berechtigter Angst falsch informiert zu werden oder aus unberechtigter Angst, weil man jede Art von Atom für gefährlich hält, auch wenn jegliche Materie und der eigene Körper daraus bestehen.

Insofern werden es auch kleine Atomkraftwerke schwer haben, seien sie auch (theoretisch) noch so sicher. Die Bedenken der chinesischen Kraftwerksbauer sind da geringer, auch weil man davon ausgehen darf, dass ein Sicherheitsgefühl der Bevölkerung schlicht verordnet wird.

Die kleinen Atomkraftwerke, die China binnen kurzem produzieren will, heißen "flinker Drache". Diese Kraftwerke sind so klein, dass sie transportabel sind und in einer Fabrik in Kleinserie hergestellt werden können. Der eigene Bedarf ist riesig und auch die Exportabsichten sind mehr als ambitioniert. Diese kleinen Kraftwerke haben eine Leistung von weniger als 300 MW, genug um 200.000 Haushalte mit Strom zu versorgen, verglichen mit mindestens einem Gigawatt, einer Leistung, die von Standardreaktoren erzielt wird. China möchte die Leistung seiner Atomkraftwerke von 35 GW auf 200 GW im Jahre 2030 erhöhen.

Die Hersteller gestehen ein, dass es schwierig sein wird, mit den niedrigen Preisen der Gas- oder Kohlekraftwerke zu konkurrieren. Deshalb sei man auf hohe Stückzahlen und Optimierungen angwiesen.

Der Originalartikel ist hier zu finden: http://www.firstpost.com

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LENR - Update: Do, 22. Juni 2017

Saubere und billige Energie durch kalte Fusion

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