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Und es gibt sie doch:

SAUBERE UND BILLIGE ENERGIE DURCH KALTE KERNREAKTION

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 Eintragerstellt am 01.05.2017 - 08:51 von Admin [Kategorie: Infos]



Mergermarket ist ein Medienhaus, das auf Finanzfragen spezialisiert ist. Hier informieren sich Banken, Beratungsunternehmen, private Investoren usw. über Investitionsmöglichkeiten. Die Firmensitze sind in London, New York und Hong Kong. In seiner neuesten Ausgabe ist zu lesen, dass Brillouin-Energy sein Eigenkapital um 15 Mio. $ aufstocken möchte: MergerMarket-2017-04-04.pdf

Das regt zum Nachdenken an: Brillouin ist eine der Firmen, für die sich Industrial Heat massiv stark macht (ob und wie hoch sie beteiligt sind, ist mir nicht bekannt.) Im Aufsichtsrat der Firma sitzt auch Carl Page, Bruder von Google-Gründer Larry Page. Brillouin arbeitet außerdem mit den bekannten Wissenschaftlern Michael McKubre und Francis Tanzella vom Stanford Research Institute zusammen. Brillouin ist außerdem die Firma, die ihr Gerät im amerikanischen Kongreß vorstellen durfte.

Warum braucht so eine Firma Geld "von außen"? Ich glaube das hängt damit zusammen, dass man bisher keinen attraktiven "COP" (Wirkungsgrad) hinbekommen hat. Bis vor wenigen Jahren hat Robert Godes (Gründer von Brillouin-Energy) noch mit dem Elektrolyse-Verfahren von Fleischmann und Pons gearbeitet. Erst als Industrial-Heat ins Spiel kam, begann Godes mit der Methode Rossi zu experimentieren, also der Beladung von Nickel mit Deuterium. Allerdings fehlen Godes bis heute die letzten Informationen von Rossi und so reiht sich Brillouin in den Kreis der Firmen ein, die LENR zwar beherrschen, aber keine ausreichende Performance in Sachen COP erzielen.

Wenn man diese Zusammenhänge sieht, dann wird auch erklärlich, weshalb Industrial Heat oder auch Carl Page selbst kein Kapital "nachschießen". Man hat wohl auf das falsche Pferd gesetzt: Leif Holmlid veröffentlich einen COP von 450, der COP der Rossi-Geräte liegt, je nach Technik, zwischen 20 und 20 000 und der COP der Brillouin-Technik liegt zwischen 1,3 und vielleicht 3 oder 4. Von solch einem Wirkungsgrad können zwar die staatlich geförderten Anlagen zur heißen Fusion nur träumen aber im aktuellen LENR-Umfeld ist das einfach zu mager.

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LENR - Update: Mo, 01. Mai 2017

Saubere und billige Energie durch kalte Fusion

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