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Und es gibt sie doch:

SAUBERE UND BILLIGE ENERGIE DURCH KALTE KERNREAKTION

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 Eintragerstellt am 26.04.2017 - 08:57 von Admin [Kategorie: Infos]



Elsevier ist ein alt-eingesessener Wissenschaftsverlag mit Sitz in den Niederlanden. Der Verlag gehört zu jenen Fachverlagen, die wissenschaftliche Veröffentlichungen nur nach eingehender Prüfung des Inhalts zulassen. Das sieht man bei der obigen Veröffentlichung an der "Artikel Historie": Eingereicht wurde der Aufsatz am 9. Nov. 2016, in veränderter Form erhielt ihn der Verlag am 30. März 2017 und akzeptiert wurde er vom Verlag am selben Tage. Der gesamte Artikel ist hier zu finden: elsevier.pdf

Ich übersetze, teilweise sinngemäß, einige Auszüge aus dem Artikel, die von allgemeinem Interesse sein werden. Die rein wissenschaftlichen Untersuchungen und Aussagen des PDF-Dokuments dürften eine Fundgrube für Fachleute sein.

Der Artikel beginnt: Chemische Energiequellen (Öl und Gas) werden in den nächsten 30 bis 50 Jahren auslaufen. Zusatzlich zu der Erschöpfung dieser Energien gibt es den sog. Treibhauseffekt, der weitere Restriktionen bei der Nutzung chemischer Energien zur Folge hat. Nukleare Reaktoren nutzen Uran und hoffen Thorium als Spaltmaterial nutzen zu können, was mehr als 100 bis 200 Jahre ausreichen dürfte. Zusätzlich zu der traurigen Geschichte der Reaktorsicherheit gibt es das Problem, die nuklearen Abfälle sicher über tausende von Jahren aufzubewahren.

Während der letzten 25 bis 30 Jahre wurden sog. "kalte Fusionsprozesse" in leitfähigen Kristallen entwickelt. In diesem Papier werden die wesentlichen Eigenschaften eines solchen Prozesses diskutiert....

....Der italienische Ingenieur Andrea Rossi erhielt 2015 ein Patent für einen Prozeß der "Kalten Fusion", (US9,115,913 B1) mit dem Titel "Flüssigkeitsheizer". Eine interessante Neuigkeit in diesem Patent ist die Nutzung von 7Li Reaktion mit dem Hydrogen Element 1H1. Ähnlich einem Hochtemperatur-Reaktor von Rossi gab es den Raktor von A. Parkhomov.

Während vier Versuchsreihen des Geräts im Jahre 2015, mit Temperaturen von über 1100 Grad und darüber, wurde eine zusätzliche Hitze beobachtet, die das 1,92; 2,74; 1,73 - fache der eingesetzten Energie betrug. Entsprechend den Messungen von A. Parkhomov wurden während der Experimente, genau wie bei den Rossi-Experimenten, keine ionisierende Strahlung festgestellt, die höher als die natürliche Hintergrundstrahlung war.

Gleichfalls im Jahre 2015 berichtete Song-Shen Jung und andere vom Institut für Atomenergie in China, das sie mit einer Füllungs-Mixtur aus Nickel und LiAIH4-Puder in einer Edelstahlkammer Überschußenergie erzeugt hätten. Beim ersten Versuch bestand die Überschußenergie für sieben Tage weiter. Beim zweiten Versuch bestand die Überschußenergie 120 Minuten weiter, nachdem die Kammer bereits abgeschaltet war.

Am 18 November 2015 präsentierte die Firma Brillouin-Energy ein LENR-Gerät, mit dem eine Überschußenergie um das Vierfache, bei einer Temperatur von 640 Grad C. erreicht wurde...

...die Wissenschafts Community tut sich schwer mit der Adaption der neuen Erkenntnisse. Die bestehenden physikalischen Paradigmen stützen Effekte wie die Kalte Fusion nicht. Die Situation ist durch die Tatsache verkompliziert, dass ambitionierte und teure Versuche zur thermo-nuklearen Fusion seit mehr als einem halben Jahrhundert betrieben werden und in aller Stille ihr Ende finden. Die Kalte Fusion ist eine reale Alternative zu diesem tragischen Szenario. Wir sind uns sicher, dass die öffentliche Wahrnehmung der Kalten Fusion in den kommenden Jahren geschehen wird.

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LENR - Update: Mi, 26. April 2017

Saubere und billige Energie durch kalte Fusion

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