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Und es gibt sie doch:

SAUBERE UND BILLIGE ENERGIE DURCH KALTE KERNREAKTION

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 Eintragerstellt am 15.10.2016 - 12:23 von Admin [Kategorie: Technik]

Es gibt noch andere Technologien, neben den sog. "Erneuerbaren", die den Ölscheichs und Kohlebaronen die Schweißperlen auf die Stirn treiben dürften. Als Beispiel nenne ich den sog. EmDrive, der durch elektromagnetische Wellen "Schub" erzeugt. http://www.e-catworld.com

Einen Schritt weiter ist der Antrieb von Fahrzeugen durch Salzwasser. Hier zunächst einmal ein Video, in welchem ein Miniatur-Bausatz gezeigt wird:



Schlagzeilen machte der Antrieb mit Salzwasser schon Jahre zuvor. Nun allerdings scheint die Technik nahezu serienreif zu sein. Die Technik arbeitet mit der sog. Flußzellen-Technologie, die in dem obigen Video oberflächlich erklärt ist. Die erzeugte elektrische Energie treibt einen oder mehrere Elektromotoren an. Zuletzt berichtete am 14.10.16 "Die Welt - N 24" über die neue Technologie: https://www.welt.de

Man durfte in der Schweiz an einer Probefahrt mit dem neuen Fahrzeug teilnehmen, was durchaus begeisterte. Die Firma will die Schweiz mit seinen Fahrzeugen vorerst nicht verlassen, weil das know-how weniger in der Flußzelle sondern in der Elektrolyt-Flüssigkeit steckt und hier fehlt noch der Patentschutz. (Es ist also doch nicht nur Salzwasser) Das Auto soll eine Reichweite von 1000 Kilometern haben.

Schade, dass sich die Welt-N24 es sich in dem Text nicht verkneifen konnte anzumerken: "Die Fahrdynamik können andere besser." Da sitzt man nun in einem Auto, dass eine weltbewegend neue Technologie an Bord hat, das keine Abgase mehr produziert, das keinen karbon-haltigen Treibstoff konsumiert und da fällt einem kein anderer Satz ein als:"...die Fahrdynamik können andere besser". Diese Art von Journalismus ist wirklich trostlos.

Es versteht sich von selbst, dass die Technologie auch für andere Antriebe, z. B. Schiffsmotoren geeignet ist, aber natürlich auch für die zentrale und dezentrale Stromversorgung. Die Webseite der nanoFlowcell AG ist hier erreichbar: http://www.nanoflowcell.com/de . Welche Technologie am Ende die "Nase vorn" haben wird, ist offen. Ich denke, dass alle Technologien, die keine Erdöl- oder Kohleprodukte mehr benötigen ihren Weg machen werden, denn der Bedarf ist einfach riesig.

Die Flußzellentechnik sieht auf den ersten Blick einfach aus und scheint nahezu serienreif zu sein. So weit ist es bei LENR-Antrieben für Fahrzeuge noch nicht, die baldige Serienreife bei LENR ist eher im Bereich der Heizenergie zu erwarten. Einen Vorteil wird LENR gegenüber der Flußzellentechnologie allerdings haben: Die Flußzellen erfordern eine Betankung mit dem Elektrolyt (es soll ca. 10 Cent pro Liter kosten, allerdings ist nicht bekannt, wieviel Liter/100 km das Fahrzeug verbraucht) und damit ist der Weg für die Besteuerung/Verteuerung offen. (Richtig Sinn macht der Antrieb natürlich nur dann, wenn die Herstellung des Elektrolyts keine größeren Energiemengen erfordert, aber da ist bei 10ct/Liter wohl von auszugehen) Bei LENR gibt es keine Betankung sondern nur einen Austausch von "Chips" in größeren zeitlichen Abständen.

In Konkurrenz zur Brennstoffzelle wird es darum gehen
1. ob nun die Flußzelle oder die Brennstoffzelle billiger ist (ich vermute die Flußzelle) und
2. ob der Wasserstoff oder der Elektrolyt billiger ist. (Ich vermute, dass der Elektrolyt billiger ist und das auch die Tanktechnik für das Elektrolyt erheblich billiger ist als diejenige für die Betankung mit Wasserstoff.)

Drei unschätzbare Vorteile hat die Flußzelle gemeinsam mit LENR: Die Energiequelle ist dezentral, hat keinen Landschaftsverbrauch und ist grundlastfähig. Damit werden am Ende auch die sog. "Erneuerbaren" ihre Konkurrenzfähigkeit verlieren.

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