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Und es gibt sie doch:

SAUBERE UND BILLIGE ENERGIE DURCH KALTE KERNREAKTION

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Update: Fr, 16. September 2016
 Eintragerstellt am 16.09.2016 - 14:17 von Admin [Kategorie: Presse]



Jetzt hat mir ein Leser freundlicherweise einen weiteren Artikel des "New Scientist" zugesandt. Ich übersetze, wie immer sinngemäß, evtl. gekürzt: "Die kalte Fusion läßt man lieber in der Kälte, Untertitel: Haben wir der kalten Fusion unfair die kalte Schulter gezeigt?

Martin Fleischmann und Stanley Pons lösten eine Sensation aus, als sie 1989 berichteten, dass sie Atomkerne bei Raumtemperatur und unter Raum-Druckverhältnissen fusioniert hätten und dabei Energie erzeugten. Aber die Versuche waren nicht wiederholbar und die Erfinder wurden mit Schimpf und Schande bedacht.

Viele respektable Wissenschaftler rühren die kalte Fusion bis heute nicht an. Aber einige tun es und so ist dieser Wissenschaftszweig nie in Vergessenheit geraten. Die Investitionen, zumeist von privaten Geldgebern, haben mittlerweile Millionen von Dollars erreicht. Darüber alarmiert, hat der US-Kongreß auch eine öffentliche Unterstützung ins Spiel gebracht.

Tut sich etwas? Unsere Recherchen zeigen ein undurchsichtiges Bild von Behauptungen und Gegenbehauptungen. Die jeweiligen Protagonisten befürchten, dass allzu große Offenheit die gewünschten Erfolge zunichte machen könnte.

Öffentliche Unterstützung durch den Steuerzahler könnte die Seriösität und Verläßlichkeit der vorliegenden Reports unterstützen, anstatt sich auf Gerüchte verlassen zu müssen. Es ist im öffentlichen Interesse, dass die Informationen zuverlässig und gründlich zusammengetragen werden.

Aber es gibt ein enormes Fragezeichen: Es gibt weiterhin keinen zwingenden Beweis, dass die kalte Fusion funktioniert. Lassen Sie uns also die Leute ihr Geld riskieren, die genug davon haben. Wenn sie dann Erfolg haben, sollen sie auch ihre Gewinne einstreichen.

Anmerkung: Hier verfällt der New Scientist in die "alte Masche", Zweifel zu streuen: Kein Mensch weiß, ob es sich wirklich um eine kalte Fusion handelt, aber es ist erwiesen, dass mit dem Verfahren unendlich viel Energie erzeugt werden kann. Schon zu Zeiten von Fleischmann und Pons hat man nach Beweisen für die Fusion gesucht und gleichzeitig die gewonnene Energie komplett ignoriert. Am Ende ist es doch völlig egal, auf welcher theoretischen Basis der Energiegewinn erzielt wird. Noch etwas ist zu bemängeln: New Scientist erweckt den Eindruck, die vorliegenden Berichte seien nicht öffentlich finanziert und verläßlich. Das Gegenteil ist der Fall: Der Bericht stammt von einer Bundesbehörde und ist durch die Universität von New Mexico bestätigt. Was noch von großer Bedeutung ist: Der "New Scientist" rät von einer öffentlichen Finanzierung der Forschungen ab. New Scientist ergreift also eindeutig Partei gegen die kalte Fusion, aus welchem Grunde auch immer.

Quelle: https://www.newscientist.com

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Coldreaction - saubere und billige Energie

LENR - Update: Fr, 16. September 2016

Saubere und billige Energie durch kalte Fusion

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