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Und es gibt sie doch:

SAUBERE UND BILLIGE ENERGIE DURCH KALTE KERNREAKTION

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 Eintragerstellt am 01.06.2016 - 07:35 von Admin [Kategorie: Technik]

Eine sehr schöne Zusammenfassung zum QuarkX von Hank Mills. Quelle: http://www.e-catworld.com. (Übersetzung teilw. sinngemäßt, teilw. gekürzt)

"Sieben Tage in der Hölle für den E-Cat QuarkX"

Andrea Rossi führt im Moment einen siebentägigen Test des QuarkX durch, der angeblich fortschrittlichsten Version seiner Energie-Katalysator-Technologie. Er sagt, Ziel und Aufgabe dieses Tests sei, die Leistungsfähigkeit, die Zuverlässigkeit und die Sicherheit dem potentiellen Kunden zu demonstrieren. Drei dieser kleinen Reaktoren sollen eine Woche lang arbeiten. Jeder von ihnen soll dabei eine Energie von 100 Watt produzieren. Die Arbeitstemperatur soll an der äußeren Hülle angeblich 1479 Grad Celsius betragen. Die Perioden im selbsterhaltenden Betrieb sollen 30 Minuten oder länger dauern. Der hohe Coeffizient of Productivity (COP) solle alle anderen LENR-Technologien in den Schatten stellen, auch die bisherigen E-Cats. Das Überleben des QuarkX unter derart höllischen Bedingungen wäre ein signifikanter Fortschritt. Darüberhinaus, wenn die angebliche direkte Produktion von Elektrizität bewiesen wird, würde dies die Überlegenheit der E-Cat-Technologie gegenüber allen Wettbewerbern noch vergrößern.

Eine Beschreibung der Eigenschaften des QuarkX kann man aus den vielen Posts von Rossi im Journal of Nuclear Physics erhalten. Die Technologie ist klein, sie wird zwischen der Größe einer Zigarette oder eines Bleistifts beschrieben. Um den hohen Temperaturen zu widerstehen, wurden spezielle Legierungen entwickelt. Diese Legierungen widerstehen auch den korrosiven Lithium-Dämpfen für längere Zeit.

Einige Details des QuarkX sind ebenfalls bekannt: Höhere Temperaturen sind erreichbar, wenn eine externe Energiequelle zur Verfügung steht. Der kleine Reaktor kann periodisch im selbst-erhaltenden Modus arbeiten, ohne das Energie zugeführt wird. Der äußere Reaktor-Mantel kann die Schmelz-Temperatur von Nickel wegen erzeugter "Eddy Currents" (Anm. sh. Wikipedia) widerstehen. Außerdem wird zusätzlich auf direktem Wege elektrischer Strom und Licht hergestellt. Rossi hat erklärt, dass dieser Strom nicht durch Umwandlung von Hitze entsteht und er meint, wenn das Gerät noch weiter entwickelt wird, dass es dann rund 50 % seiner Energie in Form von Elektrizität abgibt.

Obwohl der QuarkX sich von bisherigen Versionen des Ecat unterscheidet, nutzt er im Grunde doch die bisherige Technologie. Rossi sagt, auch die Zutaten der "Füllung" seien gleich: Nickel, Lithium Aluminium Hydrid und Lithium, alles in der Form von Puder. Extrem hohe Temperaturen wurden mit dieser Mischung schon früher erreicht und auch durch unabhängige Beobachter bezeugt. In einem Test stieg die Temperatur des Reaktors innerhalb Sekunden von 1000 auf 2000 Grad Celsius, was zur Folge hatte, dass der Reaktor verdampfte und die Keramik geschmolzen ist. Ein Zeuge beschrieb, die Keramik sei geflossen wie Wachs. Die Fortschritte bei der Entwicklung des Systems zeigen, dass höhere Leistungen erreichbar sind, und zwar in einer beherrschbaren, stabilen Art.

Beweise aus Rossi´s eigenen Tests und Demonstrationen und Replikationen durch Dritte weisen deutlich darauf hin, dass die Ni-LiAIH4-Li Technologie funktioniert. Sie erzeugt hohe Temperaturen, einen hohen COP. Der selbst erhaltende Betrieb kann von wenigen Minuten bis zu vielen Stunden dauern. Was den QuarkX angeht, ist dies für die Öffentlichkeit bisher nicht beweisbar oder nachvollziehbar. Es gibt noch keine Bilder, keine Daten, keine Videos. Es ist auch nicht zu erwarten, dass die Testergebnisse nach dem einwöchen Probelauf im Detail bekanntgegeben werden. Wir werden einfach abwarten müssen.

Wichtig ist, dass die E-Cat-Technologie funktioniert. Das zeigen die durchgeführten Tests und die mittlerweile zahlreichen Replikationen. Je mehr dieser Replikationen gelingen, desto mehr wird auch die Erfolgsquote im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit der Replikationen steigen. Während die Replikanten intensiv daran arbeiten, den Rossi-Effekt zu duplizieren, würde ein positives Statement von Andrea Rossi nach Abschluß des einwöchigen Tests all´dem noch einmal gehörig "Schub" verleihen.

Würde es tatsächlich eine Massenproduktion des QuarkX geben, wäre das von enormem Nutzen für die gesamte Welt. Man muß sich nur vorstellen, dass Milliarden dieser bleistiftgroßen Reaktoren für alle Anwendungen geeignet wären, die Hitze oder Elektrizität benötigen. Jedes Haus könnte am Ende selbst über einen kleinen Energie-Erzeuger verfügen, der das öffentliche Stromnetz überflüssig machen würde. Fahrzeuge könnten mit Hilfe des QuarkX eine unendliche Reichweite erzielen.

Die kommenden Monate werden wohl sehr aufregend.

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