16.06.2019 - 06:47

Und es gibt sie doch:

SAUBERE UND BILLIGE ENERGIE DURCH KALTE KERNREAKTION

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 Eintragerstellt am 10.01.2018 - 16:13 von Admin [Kategorie: Patente]

Hier mein "Newsletter", den ich heute an meine Abonnenten verschickt habe. Anmerkung: Diese Newsletters verschicke ich alle "paar Monate" an Leser, die nur ab und zu über LENR-Neuigkeiten informiert werden wollen. Wer solche Infos haben möchte, trage sich bitte hier ein.

Liebe Freundinnen und Freunde von „Coldreaction.net“,

Zuletzt hatte ich von der Demonstration des E-cat QX in Stockholm berichtet. Nachdem die Veranstaltung ein großer Erfolg war, hat nun die Phase der Industrialisierung begonnen. Was heißt das nun:

Der Ablauf bei solchen Entwicklungen ist immer gleich: Er beginnt mit der Forschung, er setzt sich fort mit der Entwicklung (dem Umsetzen der Forschung in Anwendungen/Geräte) und der Industrialisierung (dem Vorbereiten und Durchführen der Serienfertigung). Parallel zur Vorbereitung der Serienfertigung muss der Markteintritt vorbereitet werden. Das heißt: Will man eigene Vertriebsgesellschaften aufbauen, will man Fertigungs- und Vertriebslizenzen vergeben usw.

Genau in dieser Phase befindet sich der Reaktor von Rossi jetzt: Auf dem Weg in die Serienfertigung und Vermarktung. Der theoretische Bedarf an diesen neuartigen Geräten kann auf keinen Fall befriedigt werden, egal ob Rossi eine Fabrik baut oder 100 – die Anwendungsmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Mittlerweile wurde bekannt, dass die Fertigungsroboter für die Produktion des QX von der Firma ABB (Asea Brown Boveri) hergestellt werden sollen. Fertigungsstätten sollen zunächst in den USA und Schweden entstehen.

Sobald die Geräte am Markt erscheinen, werden sie analysiert und kopiert werden, egal ob sie nun Patent-geschützt sind oder nicht. Konkurrenten haben um das Rossi-Patent herum zahlreiche ähnliche Patente angemeldet und dabei ist offensichtlich, dass manche dieser Patente nur dazu dienen werden teure Prozesse zu führen und dabei zu hoffen, sein Gegenüber über die Prozesskosten in die Knie zu zwingen. So etwas kommt vor, ein bekanntes Beispiel war das Motorflugzeug der Gebrüder Wright. Es war eindeutig ihre Erfindung, aber ein Konkurrent behauptete, es sei auch die seine. Es blieb den Wright-Brüdern am Ende nichts anderes übrig, als den Kläger als Partner aufzunehmen, wenn sie nicht durch die Prozesskosten in Bedrängnis geraten wollten.

Gegenüber anderen LENR-Geräten hat der E-CatQX entscheidende Vorteile: 1. Er ist extrem klein und kann durch den multiplen Einsatz zu praktisch jeder Leistungsgröße zusammengesetzt werden. Dabei wird die große Zahl der einzelnen Module durch nur eine Regelelektronik gesteuert. 2. LENR-Reaktoren haben eine festgelegte Leistung, sie können also nicht einmal mit 20 und dann mit 100 Watt auf- oder ab geregelt werden. Das gilt auch für den QX, aber durch das gezielte An- und Abschalten einzelner Module lässt sich praktisch eine bedarfsgerechte Hitzeleistung darstellen.

Der QX liefert Heißdampf. Dieser ist für vielfältige Anwendungen nutzbar. Die nächstliegende Nutzung ist die Heizung aller nur denkbaren Gebäude, aber auch von Gewächshäusern. Diese Nutzung könnte die Landwirtschaft in kalten Gegenden revolutionieren. Natürlich ist auch die Erzeugung von Elektrizität möglich, nämlich auf die gleich Art wie bei Kohle-, Gas- oder Kernkraftwerken: Der erzeugte Heißdampf wird in Turbinen geleitet, die dann den Strom erzeugen. Im Falle von LENR geschieht das allerdings ganz ohne der Verbrauch von Kohle, Gas oder Uran.

Beim Einsatz in Automobilen denkt man zunächst an Elektroantrieb. Das würde mit LENR zwar auch gehen, aber es geht auch einfacher: Nämlich mit Dampfautos. Das sind Autos, die ganz ähnlich wie frühere Dampflokomotiven betrieben werden. Sie wurden von der Automobilindustrie praktisch marktreif entwickelt, aber nie zum Einsatz gebracht, weil der Dampf ja auch irgendwie erzeugt werden muss. Bei LENR wäre der Dampf einfach da und praktisch umsonst. Der auftretende Dampf wird bei solchen Autos übrigens nicht einfach abgeblasen, sondern er kondensiert. Schon vor Jahrzehnten erreichten solche Autos über 200 Stundenkilometer. Was mich an diesen Autos fasziniert, ist, dass diese Motoren eine gewisse Ähnlichkeit mit Verbrennungsmotoren haben und damit Tausende von Arbeitsplätzen erhalten werden könnten, die durch den abrupten Wechsel zur Elektromobilität verlorengingen.

Bitte nicht ungeduldig werden! Die ersten bestätigten Versuche mit dem E-Cat und ähnlichen Geräten liegen gerade etwas mehr als zehn Jahre zurück. Der Weg zur Serienreife dauert für derart bahnbrechende Techniken oft Jahrzehnte. Wenn der E-CatQX Ende dieses oder Anfang nächsten Jahre in Serie gehen würde, wäre das eine Rekordzeit.

Das Störfeuer der Öl- und Gasindustrie wird weiter anhalten, aber es wird nichts nützen. Mittlerweile ist die Technik in zu vielen Ländern bekannt, hunderte Forscher arbeiten daran. An der Industrialisierung arbeiten im Moment ca. zehn verschiedene Firmen mit unterschiedlichen Technologien.

Ich verbleibe mit den besten Grüßen
Ihr

Willi Meinders

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LENR - Update: Mi, 10. Januar 2018

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