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Und es gibt sie doch:

SAUBERE UND BILLIGE ENERGIE DURCH KALTE KERNREAKTION

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 Eintragerstellt am 20.01.2016 - 11:04 von Admin [Kategorie: b>Infos]

Wieder hat es einen großen Schritt nach vorne gegeben. Wieder erfährt LENR, diesmal eine staatliche, Anerkennung. Es geht um eine Veröffentlichung der kanadischen Regierung. Hier werden auf 174 Seiten die verschiedenen Energiequellen untersucht, im Hinblick auf ihre Bedeutung für die zukünftige Energiepolitik. Diese Ausarbeitung ist derart umfassend und differenziert, dass sie zur "Bibel" für alle Menschen werden könnte oder sollte, die sich mit Energie beschäftigen.

Ein Abschnitt heißt: „Technology wild cards“. Ich übersetze, wie immer, teilweise sinngemäß, teilweise gekürzt: „Eine wild card“ ist ein unvorhersehbarer Einfluß, der sich außerhalb der normalen Regeln und Erwartungen abspielt. Technologie „wild cards“ könnten sein
a: Fortschritt bei Technologien zur Gewinnung von Carbon-Produkten unterhalb von Kosten von 50 $ pro barrel
b: Technologien mit erheblich geringerem Verbrauch von Energie
c: andere Technologien mit substanziellem Paradigmen-Wechsel, mit erheblich höherer Energiedichte, mit minimalem Umwelt-Einfluß.

Dazu gehört eine neue nukleare Technologie mit minimaler Strahlung, keinen gefährlichen Abfällen und geringem Umwelteinfluß. Ein Beispiel ist eine Technologie, die von verschiedenen Organisationen und Personen präsentiert wird. Sie ist in der Lage, Energie zu sehr niedrigen Kosten, in größerer Energiedichte und ohne schädliche Umwelteinflüsse zu produzieren. In der folgenden Grafik ist sie unter „New nuclear Technologies“ dargestellt.



Diese Technologie hat verschiedene Namen, am gebräuchlichsten ist LENR. Ein sehr wichtiger Aspekt dabei ist, das China diese Technologie massiv produzieren wird. Die NASA erwägt die Verwendung von LENR als Flugzeug-Antrieb.

Als Beispiel für eine LENR Technologie erwähnt der Artikel die Firma SHT (Solar Hydrogen Trends). Der Autor schreibt: Die Wasserstoff-Produktion bei SHT wurde durch externe Test bestätigt. Das Verhältnis der eingesetzten Energie zur gewonnenen Energie (COP) war 1:1500! Die Größe und das Gewicht des Gerätes entspricht anderen LENR-Geräten.

Der Autor vergleicht dann die Energieausbeute des E-Cat. Der E-Cat ist dabei rund 100 mal effizienter als Düsentriebwerke und Schiffsantriebe.

In einem Anhang „K“ gibt die Ausarbeitung noch einen Überblick über LENR. Er bezieht sich auf eine Präsentation von Dr. Dennis Bushnell von der NASA. Er berichtete von entscheidenen Fortschritten der Technologie. Zum Beispiel gebe es eine Hochemparatur-Version des E-Cat von Andrea Rossi, den sog. E-Cat HOT, der von einer dritten Partei über Monate getestet wurde. Dieser Report wurde 2013 publiziert. Später wurden E-Cat Technologie-Rechte durch die Firma Industrial-Heat für 13 Mill. US-Dollar erworben.

Während des E-Cat Tests durch eine dritte Partei (Third Party Test) wurden die Aufzeichnungen nächst die mißglückten Versuche der sog. "heißen Fusion". Was die "kalte Fusion angeht, wurden Wissenschaftler erst aufmerksam, als Pons und Fleischmann rund ein Jahr nach (1990) der ersten Vorstellung (1989) ihrer Versuche demonstrieren konnten, dass ihre Methoden und Ergebnisse akkurat waren. Damit war das Interesse geweckt und es begann eine systematische Forschung. Diese Forschungen wurden nur hin und wieder staatlich gefördert, gelegentlich aber auch von vermögenden Privatpersonen. Anfang des Jahres 2007 titelte die königliche chemische Gesellschaft, die kalte Fusion sei wieder auf der Tagesordnung (back on the Menu). Sie bezog sich dabei auf ein Symposium der amerikanischen physikalischen Gesellschaft in Chicago, welches auf die Kalte Fusion, nunmehr LENR, fokussiert war. Es war das erste Symposium dieser Art. (Dutzende sollten folgen) Aber in Anbetracht einer nahenden Energiekrise fand man es wert, sich diesem Thema zu widmen.

Aber viel signifikanter war, das etwa zur gleichen Zeit eine ganze Reihe von Beweisen gefunden wurden, die Pons und Fleischmann völlig rehabilitierten. Es waren Forscher des US Militärs (SPARWAR) in San Diego (Kalifornien) die diese Ergebnisse erzielten.

Die SPARWAR-Forscher platzierten Palladium und Deuterium an einer Elektrode und regten den Fusionsprozeß mit einem externen elektrischen Feld an. (Parallel zur Oberfläche der Elektrode) Die erwarteten nuklearen Produkte wurden identifiziert.

Der Bericht schlußfolgert: Die Auswirkungen der kalten Fusion sind enorm. Eine billige und sichere Energiequelle erscheint am Horizont. Außerdem könnte es möglich sein, mit dieser Methode radioaktive Abfälle in ungefährliche Elemente umzuwandeln.

Inzwischen sind wir zehn Jahre weiter und in mehreren Ländern entstehen LENR-Geräte, die mehr oder weniger dicht vor der Industrialisierung/Kommerzialisierung stehen. Wie sagt der ukrainische Forscher Prof. Vysotzkii so schön: "Der Geist ist aus der Flasche und kann nicht wieder hineingesteckt werden!"

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LENR - Update: Mi, 20. Januar 2016

Saubere und billige Energie durch kalte Fusion

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