22.08.2019 - 17:40

Und es gibt sie doch:

SAUBERE UND BILLIGE ENERGIE DURCH KALTE KERNREAKTION

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Update: So, 31. Dezember 2017
 Eintragerstellt am 31.12.2017 - 07:12 von Admin [Kategorie: Infos]

Weil ich weiß, dass nicht viele Leser in den Updates dieser Seite weit zurückgehen, wiederhole ich heute ein Update vom 30.3.17 des heute vergehenden Jahres. Er gibt einen schönen Überblick über die LENR-Situation, obwohl die allerneuesten Entwicklungen naturgemäß nicht enthalten sind:



Hier ein Artikel aus EdgyLABS von William McKinney. ("Edgy" ist übrigens in diesem Zusammenhang als "an der Spitze eines Trends" zu verstehen).

Ich übersetze diesen Artikel, wie immer, teilweise sinngemäß, ggf. etwas gekürzt.

"Warum spricht niemand über LENR/Kalte Fusion?



Martin Fleischmann und Stanley Pons, die Sündenböcke für das Mißlingen der Kalten Fusion und zukünftigen Wohltäter unendlicher Energie

Was ist aus dem Versprechen der Kalten Fusion geworden und seiner unendlichen, sauberen Energie? Das hört sich doch an, als wäre das etwas was wir alle wollen, aber vielleicht gibt es ja keine Ergebnisse. Aber: Es gibt sie und, stellen Sie sich vor, wir brauchten uns um die Energiekrise keine Sorgen mehr zu machen.

Einst wurde diese Technik mit dem Namen "Kalte Fusion" versehen. Eine passendere Bezeichnung ist "Low Energy Nuclear Reaction", oder, verkürzt "LENR". Die Idee ist, dass mit einer Niedrig-Temperatur nuklearen Reaktion praktisch unendliche Energie erzeugt werden kann.



Kalte Fusion, oder LENR, wird kommerzialisiert werden, bevor wir die dahinter-stehende Wissenschaft verstanden haben.

David J. Nagel, ein Professor für Elektrik und Computer-Ingenieurwesen an der George Washington Universität berichtete dem Scientific American: "LENR ist im Experiment real, aber theoretisch nicht verstanden. Die Ergebnisse kann man nicht einfach vom Tisch wischen. Ob es nun kalte Fusion ist, niedrig-energetische nukleare Reaktion oder irgendetwas anderes, wie man es auch immer nennen will, wir wissen es nicht. Aber es gibt keinen Zweifel: Man kann nukleare Reaktionen auslösen, indem man sie mit chemischer Energie anregt."

Nun, an dieser Stelle sollte man anmerken, das unser guter Freund LENR eine etwas "fleckige" Vergangenheit hat und wir sollten die damit verbundenen Peinlichkeiten nicht unerwähnt lassen.

Es nennt sich nun LENR

Unsere Geschichte beginnt mit "Kalter Fusion" oder zumindest mit der Idee davon. Diese Bezeichnung wurde 1956 von dem Physiker Luis Alvarez geprägt, aber es dauerte bis 1989, als die Physiker (Anm.: das stimmt wohl nicht, m. W. waren sie Chemiker, bzw. Elektrochemiker) Martin Fleischmann und Stanley Pons behaupteten, sie hätten nukleare Energie mit Hilfe einer Elektrolyse-Zelle gewonnen.

Die Bekanntgabe schlug Wellen in der wissenschaftlichen Welt; Wellen, die unverzüglich gegen die Deiche der skeptischen wissenschaftlichen Community schlugen. Dort wurde die Entdeckung sofort als "junk science" entlarvt.

Aber keine Angst, Fans der Kalten Fusion gelang es in den folgenden Jahrzehnten, eine ganze Reihe bestätigter Replikationen der Versuche von Fleischmann und Pons durchzuführen und der Mainstream-Wissenschaft "um die Ohren zu schlagen".

Auf diesem Wege wurde diese Wissenschaft neu geboren und "LENR" getauft und heutzutage haben wir zwei bemerkenswerte Figuren, die angeblich LENR-Reaktoren bauen.

Die LENR-Stars von heute

Zunächst haben wir da die SunCell, die von der Firma Brilliant Light Power (BLP) produziert wird. Deren Gründer, der Physiker Randell L. Mills, behauptet, eine spezielle Art von Wasserstoff gefunden zu haben, die er "Hydrino" nennt. Nach Mills, kann damit eine große Energiemenge in einem relativ kleinen Reaktor gewonnen werden. Mills gibt an, dass Millionen von Watt in einem Volumen in der Größe einer Kaffeetasse gewonnen werden kann. Das hört sich gut an, ist aber schwer zu verifizieren.

Ob die SunCell eine Lösung für unsere Energieprobleme sein kann, können wir weder bestätigen noch abstreiten. BLP ist sehr zurückhaltend bezüglich seiner Technologie und alles bezüglich seiner Hydrinos ist patentiert. BLP hat 110 Mio. $ von Investoren "eingesammelt".

Ein weiterer bemerkenswerter Generator ist der E-Cat, der von Andrea Rossi mit seiner Leonardo-Corporation entwickelt wurde. Nach Rossi, kann ein "tabletop" Reaktor Millionen von Watt produzieren. Rossi hat angekündigt, Verifizierungen durch Dritte durchführen zu lassen. Aber das ist alles ein bißchen wenig, um wirklich Vertrauen in diese Technologie zu schaffen.

Aber mit dem Potential von LENR zum Nutzen der gesamten Menschheit und bei der Geschwindigkeit, mit der Wissenschaftler in der Lage sind die Produkte zu kommerzialisieren, stinkt das alles nach Verschwörung. Wie sind die Regierungen involviert: wollen sie helfen oder hindern?

Verschwörungen sind, wie immer, schwer zu beweisen und höchst unwahrscheinlich. Aber das Gespenst der Verschwörung erscheint noch viel eindringlicher, wenn man bedenkt, dass LENR in Experimenten funktioniert und in der Theorie nicht. David Nagel sagt dazu: " LENR wird wahrscheinlich kommerzialisiert, lange bevor wir es verstanden haben, genau wie bei den Röntgenstrahlen". (Anm.: Oder bei der Dampfmaschine).

Am Ende des Tages steht es uns gut an, dem E-Cat von Adrea Rossi und der SunCell von BLP Aufmerksamkeit zu schenken. Und wenn David Nagel recht hat, wird die Kalte Fusion kommerzialisiert und installiert, bevor irgendjemand verstanden hat, was dort vorgeht.

Die Öl- und Gasindustrie zeigt sich als ein Gegner der LENR-Technologie und eine schnelle Kommerzialisierung ist wohl genau das, was die Kalte Fusion braucht."

Einige Anmerkungen zu dem vorstehenden Artikel: Er erschien zuerst in dem indischen Journal "World Affairs" im Januar dieses Jahres. Zum Inhalt: Der Artikel hat technisch m. E. genau die richtigen Schwerpunkte: Rossi mit seinem E-Cat und Randall Mills mit seiner SunCell. Er zieht auch die richtigen Schlüsse: Nämlich zum einen, dass sich die Regierungen hinsichtlich LENR nicht eindeutig positionieren und dass die Carbon-Lobby versucht, LENR zu verhindern oder zu verlangsamen. Hätte LENR irgendwelche schädlichen Emissionen oder wären seltene Rohstoffe nötig, würde ihnen das auch wohl gelingen, aber zum Glück ist das nicht der Fall.

Was bei so schwungvoll geschriebenen Artikeln gelegentlich der Fall ist: Er ist schlampig recherchiert. Keine Erwähnung der zahlreichen Dritt-Gutachten zur SunCell, kein Wort zu der völlig offenen Informationspolitik von BLP, den Vorlesungen von Randall Mills in Universitäten usw. usw. Gleiches gilt für Rossi und den E-Cat: Die positiven Dritt-Gutachten sind zahlreich, besonders der sog. Lugano-Report ist praktisch unwiderlegbar. Endgültige Sicherheit geben sie zahlreichen erfolgreichen Replikationen. Was der Autor, wie viele andere auch, wohl unterschätzt, ist, dass es seine Zeit braucht, eine völlig neue Technologie vom Labor zum Endverbraucher zu bringen.

Der Hinweis auf diesen Artikel kam von: http://www.scoop.it/t/lenr-revolution-in-process-cold-fusion

Der Original-Artikel ist hier: https://edgylabs.com/2017/03/29/lenr-cold-fusion/

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