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Und es gibt sie doch:

SAUBERE UND BILLIGE ENERGIE DURCH KALTE KERNREAKTION

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 Eintragerstellt am 27.12.2017 - 12:12 von Admin [Kategorie: Infos]

Hier eine Kalkulation über die Energiedichte des E-Cat QX. Sie stammt aus einer Mail im Rossi-Blog und wurde von Frank Acland http://e-catworld.com/2017/12/23/the-power-density-of-the-e-cat-qx/ weiter bearbeitet und kommentiert. Vielleicht erinnern Sie sich, noch vor wenigen Monaten war zu lesen, der QX habe eine Länge von 30 mm und einen Durchmesser von 1 mm. Mit Wärmetauscher sollte in etwa die Größe eines Kugelschreibers haben. Auf der Demonstration in Stockholm wurde die Größe des QX mit einem Kubikzentimeter angegeben, inklusive Wärmetauscher. Rossi kommentierte, die nochmalige Verkleinerung sei das Ergebnis weiterer Entwicklungsarbeiten.

Das brachte einen Leser zu folgender Kalkulation: (Teilw. sinngem. übersetzt, ggf. gekürzt) "Ich verstehe, das der E-Cat-Reaktor (jetzt) einen Durchmesser von 0,08 cm und eine Länge von 0,6 cm hat. Daraus ergibt sich ein Volumen von 0,042 x Pi x 0,6 cm3, das ergibt 0.003 Kubikzentimeter. Die gemessene Energie in Stockholm wurde mit 20 Watt gemessen. (Anm.: Die Energie wurde in Stockholm auf ca. 30 % gedrosselt) Diese beiden Zahlen ergeben eine Energiedichte des E-Cat QX von 20 W/0,003cm3 . Diese Energiedichte ist erstaunlich, denn es ergibt sich eine Energiedichte von 333 x 20 W/cm3 , das bedeutet 6,6kW/cm3." Auf Kubikmeter umgerechnet ergeben sich 6,6GW/m3.

Frank Acland hat daraufhin Rossi gefragt, ob diese Kalkulation stimme und er antwortete, "die Energiedichte ds E-Cat QX ist sehr hoch" ... und "die Zahlen sind was sie sind."

Acland hat dann weitergerechnet und kommt zu dem Ergebnis, wenn man das alles auf Liter umechnet, sich eine Energiedichte von 6.600kW/l ergibt=also 6,6MW pro Liter.

Das sind ganz erstaunliche Zahlen, die theoretisch wohl richtig sein mögen, aber die nicht besagen, wie diese Energie transportiert werden soll, denn das endgültige Volumen ergibt sich erst aus dem Volumen der Wärmetauscher. Die kleinen Reaktoren müssen ja immer von Wasser oder Dampf umströmt werden. Weil das Wasser nicht, wie in Stockholm, mit 40° den Reaktor verlassen soll, sondern mit höheren Temperaturen oder als Heißdampf, müssen die Reaktoren kaskadenförmig angeordnet werden und weil nicht nur Temperaturhöhe sondern auch -menge zu erzeugen sind, braucht es zudem, je nach Bedarf, eine riesige Zahl parallel arbeitender Reaktoren/Reaktorkaskaden.

Meines Wissens sind derart komplexe Strukturen des QX noch nicht erprobt worden. Es reicht ja nicht, die kleinen Reaktoren in rauhen Mengen automatisch herzustellen, sie müssen gesteuert und kombiniert werden. Offen ist aus meiner Sicht auch, wie die kleinen Geräte, über die Wärmeerzeugung hinaus, sich gegenseitig beeinflussen und wie solch banale Dinge wie eine Verkalkung der Anlagen gelöst ist. Aber wie auch immer, die Sache bleibt spannend und innerhalb eines Jahres kann viel geschehen.

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LENR - Update: Mi, 27. Dezember 2017

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