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Und es gibt sie doch:

SAUBERE UND BILLIGE ENERGIE DURCH KALTE KERNREAKTION

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 Eintragerstellt am 23.03.2015 - 13:24 von Admin [Kategorie: Patente]

Die Verteidigungssparte von Airbus hat schon 2013 ein Patent angemeldet (aber erst jetzt öffentlich gemacht), das auf LENR beruht und in der Patentanmeldung auch so genannt wird. Hier ist die Patentanmeldung: https://depatisnet.dpma.de. Die Patentanmeldung läßt sich von der Internet-Seite auch als PDF-Datei herunterladen.

Der "Andrang" auf die Seite ist so groß, dass sie immer wieder zusammenbricht. Ein Kommentator schrieb, sie sei innerhalb von zwei Tagen 20000 mal aufgerufen worden.

Dass die großen Flugzeughersteller sehr an LENR interessiert sind, hatte ich mehrfach beschrieben. Die Hauptkosten der Luftfahrt sind Kerosin. Und dieses Kerosin muss auch noch „mitgeschleppt“ werden und verringert somit entscheidend die Nutzlast. Außerdem subventionieren „unsere“ Fluggesellschaften durch hohe Rohölpreise die Fluggesellschaften der Golfstaaten. Diese erhalten nämlich wiederum hohe Subventionen ihrer Regierungen. Diesen Wettbewerbsvorteil nutzen sie, um andere Fluggesellschaften zu verdrängen. Es gibt also eine Reihe guter Gründe, möglichst schnell vom Öl loszukommen.

Ob Airbus das genannte Patent erhalten wird, ist offen. Bei LENR handelt es sich bisher wissenschaftlich immer noch um ein „Phänomen“, es funktioniert, aber es ist nicht vollends geklärt „warum“.

Übrigens hatte etwa zur gleichen Zeit wie Airbus auch die Firma STMicroelectronics, einer der größten Halbleiter-Hersteller der Welt, in den USA ein LENR-Patent beantragt: http://www.google.com

Es gibt mittlerweile unzählige Veröffentlichungen zu LENR, so gut wie nichts in Deutsch, aber Unmengen in Chinesisch, Russisch, Japanisch, Schwedisch, Holländisch, neuerdings auch Französisch und besonders viel aus Indien (in Englisch geschrieben). Es gibt ein offizielles indisches Wissenschaftsjournal „Current Science“, das kürzlich eine Sonderausgabe zum Thema LENR veröffentlicht hat. Indien hat, genau wie China, ein großes Interesse an LENR, weil es rohstoffarm und bevölkerungsreich ist. In dieser Sonderausgabe gibt Current Science einen Überblick über die vielen Kongresse und wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu LENR. Die Zeitung „The New Indian Express“ kommentiert die Veröffentlichung von Current Science und stellt die Bedeutung heraus. Er sagt unter anderem:

“Yet, cold fusion enthusiasts have grown in number worldwide. This is based on the realisation that the incipient criticisms were misplaced, even wrong. As one scientist (Michael McCubre) points out elegantly: “Absence of evidence is not evidence of absence.” (Nun ist die Zahl der LENR-Enthusiasten weltweit gestiegen. Der Grund dafür ist, dass man realisiert hat, dass die anfängliche Kritik (Anm: an dem Pons-Fleischmann Experiment) unangebracht, ja sogar falsch war. Ein Wissenschaftler (Michael McCubre) formuliert das sehr elegant: „Das Nicht-Vorhandensein eines Beweises ist nicht der Beweis des Nicht-Vorhandenseins.“)



Obwohl ich es schon mehrfach getan habe, erkläre ich an dieser Stelle nochmals den „Grundkonflikt“: Das Kernfusion unendliche und saubere Energie liefern kann, ist physikalisches Standard-Wissen. Um die Fusion zu erreichen, muss aber die sog. „Coulomb-Barriere“ überwunden werden. Das heißt, die Atomkerne verschmelzen nur bei einer Temperatur im Millionen-Grad-Bereich. Das dies technisch schwer zu beherrschen ist, liegt auf der Hand.

Überall auf der Welt wird es mit Milliarden-Aufwand versucht, denn das Ziel ist ja wirklich lohnend. Unter Spöttern gibt es den Spruch „Die Kernfusion ist die Energie der Zukunft – und wird es auch bleiben“. Damit ist gemeint, dass der Durchbruch immer wieder angekündigt, aber genauso oft hinausgeschoben wurde. Jetzt redet man von einem möglichen Durchbruch in 30 bis 40 Jahren. Dennoch wird das Ziel, mit Recht, verbissen verfolgt. Wer den Durchbruch schafft, macht sich unsterblich, die Fusionsforschung ist die „Königsklasse“ der Physik (mal abgesehen von der Teilchenforschung im CERN). Die Fusionsforschung ist etabliert, welche andere Forschungsrichtung kann schon von sich behaupten „wir sind dran, aber es dauert noch ein paar Jahrzehnte“ und das Geld fließt trotzdem.

Und dann kommen 1989 die Chemiker (nicht Physiker) von der Universität Utah, Pons und Fleischmann und behaupten verschämt „hört mal Leute, die Kernfusion klappt auch mit einfachen Mitteln bei Zimmertemperatur“. Selten ist wohl eine gute Nachricht derart mit Empörung aufgenommen worden. Da waren die vielen Physiker, die es sich gerade damit bequem gemacht hatten, das sie Fusionsreaktoren (die "heiße" Variante) bauen durften, die für viele Jahre und Jahrzehnte Forschungsgelder sicherten. Der zuständige Parlamentsausschuss befragte drei renommierte Universitäten zu der neuen Technologie (für die es ja keine Erklärung gab, außer das sie funktionierte) und alle drei sagten natürlich: Quatsch, unseriös, Blödsinn.

Damit war die Angelegenheit tot und die beiden Hauptakteure galten fortan als Beispiele unseriöser Forschung. (Außerdem wurde an Öl und Gas viel zu gut verdient, warum sollte man das ändern, Umwelt hin oder her.) Nur wenige hatten den Mut zu sagen, „es hat doch funktioniert, wir müssen der Sache nachgehen und weiterforschen“. Genau dies geschieht mit wachsendem Erfolg weltweit. Aber es gilt, obwohl das Vorhandensein der kalten Fusion mittlerweile bewiesen ist, in weiten Kreisen immer noch als unseriöse Forschung. Und genau an dieser Stelle überschreiten viele Kritiker die Schwelle von Desinteresse zur Borniertheit. Mehr als zwanzig Jahre wurden so vertan, Milliarden wurden in Fusionsreaktoren "versenkt", die nie funktioniert haben.

Seit mindestens zehn Jahren könnte die "kalte Fusion" bereits funktionieren, die Umwelt wäre schon sauberer, Fukushima wäre vielleicht schon vor dem Unfall abgeschaltet gewesen. Vor allen Dingen aber wären die breiten Bevölkerungsschichten von Ausgaben für Energie entlastet worden. Nicht nur in Form von Benzin, Erdgas usw. sondern auch von allen Energiekosten, die sämtliche Produkte, vom Lebensmittel bis zum Kleidungsstück, verteuern. Lassen Sie mich ruhig einmal ein bisschen verbittert werden: Was interessieren die sogenannten "Entscheider" die Sorgen der Unter- und Mittelschicht. Was interessieren die Energiekosten, wenn man selbst dieses oder jenes Auto besitzt, dessen 30-Liter-Verbrauch überhaupt nicht interessiert. Ganz zu schweigen von der Motoryacht, die für eine nette Ausfahrt 3000 Liter Sprit durch den Auspuff jagt. Was interessieren die Heizkosten, wenn man selbst mehrere Wohnsitze hat, die beheizt oder gekühlt werden, selbst wenn man nicht da ist.

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LENR - Update: Mo, 23. März 2015

Saubere und billige Energie durch kalte Fusion

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