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Und es gibt sie doch:

SAUBERE UND BILLIGE ENERGIE DURCH KALTE KERNREAKTION

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Update: Di, 17. Februar 2015
 Eintragerstellt am 17.02.2015 - 12:26 von Admin [Kategorie: Infos]

Hier bin ich zufällig auf einen Bericht über eine Sitzung der europäischen Parlamentsausschusses für Forschung und Energie gestoßen, der im Jahre 2013 stattgefunden hat. Die eingeladenen Fachleute und Referenten waren:

Robert Duncan , Vice-Chancellor for Research University of Missouri (USA)
Michael McKubre , SRI – Stanford Research International (USA)
Graham Hubler , Director Sidney Kimmel Institute for Nuclear Renaissance (USA)
Stefano Concezzi , Vice President of National Instruments (USA)
PJ King , CEO ReResearch (Ireland))
Konrad Czerski , University of Szczecin (Poland), Technische Universität Berlin (Germany)
Vittorio Violante , Roma2 Tor Vergata University , Research Centre ENEA Frascati
Andrea Aparo , Roma1 Sapienza University , Politecnico di Milano , Ansaldo Energia
Enrico Paganini , ENEL Green Power
Antonio La Gatta , President TSEM Engineering and Electronics
Giovanni Lelli , Commissioner ENEA
Aldo Pizzuto , Head of Technical Unit Merger ENEA
Maximum Busuoli , Head of EU ENEA – Liaison Office
Herbert von Bose , Director of Industrial Technologies Sub-Commission of the European Parliament
Amalia Sartori , President comission ITRE Committee of the European Parliament


Der Erfinder Andrea Rossi präsentierte die Ergebnisse seines ersten öffentlichen E-Cat-Tests an der Universität Bologna im Jahre 2011.

Nicht nur an Hand der Teilnehmerliste fällt auf, das sich das gesamte Geschehen um LENR schwerpunktmäßig in den USA und Italien abspielt. (Später ist „mit aller Macht“ Schweden hinzugekommen). Hier ist der vollständige Bericht über die Tagung: http://coldfusionnow.org.

Die kalte Fusion und eine „geschichtliche Einordnung“.

Warum gewinnt eigentlich die Forschung um die „Kalte Fusion“ nach Pons und Fleischmann erst jetzt wieder an Fahrt? Ich glaube, der wirkliche Auslöser waren die Ereignisse um das World-Trade-Center im Jahre 2001. Die Amerikaner mussten zu Kenntnis nehmen, dass die weitaus meisten Attentäter aus Saudi-Arabien kamen. Genau aus dem Land, mit dem man seit langer Zeit eng zusammengearbeitet. Das Öl quoll dort quasi aus der Erde und die Vorräte waren mengenmäßig zehnmal so groß wie die Wasservorräte der Nordsee. (Anm: Die Nordsee ist flach!). Das Öl war der Stoff und die Nahrung des „American way of life“. Es gab überhaupt keinen Grund, sich intensiv um andere Energiequellen zu kümmern. Das heißt, man tat es nicht, denn die amerikanische Politik wurde von jeher stark durch die Ölindustrie beeinflusst, die höchsten Repräsentanten, von den Bush´s über Dick Cheyny und andere waren Männer der Öl-Industrie. Die Umwelt zählte nicht.

Aber die Amerikaner sind Patrioten. Und solche Dinge wie „nine-eleven“ vergisst man nicht. Man hat seit dieser Zeit keine Rücksicht mehr auf Saudi-Arabien genommen. Der Aufbau der Fracking-Industrie begann und seit diese läuft, beziehen die USA keinen Tropfen Öl mehr aus Saudi-Arabien. Seit dieser Zeit hat man (die bis dato blockierte) Forschung um die „kalte Fusion“ quasi wieder „freigegeben“. Wenn das Fracking eines Tages nichts mehr bringt, ist die kalte Fusion etabliert.

Was ist mit dem Ölpreis: Er wird kaum wieder höher steigen, als die Kosten für das Fracking sind: Also 60 bis 70 Dollar. Dieser Preis reicht für die Finanzierung der Staatshaushalte in Saudi-Arabien, Russland, Venezuela, Brasilien und andere Golf-Staaten nicht aus. Die Folgen werden dramatisch. Die Situation in Russland ist bekannt. Saudi-Arabien dagegen kann in eine dramatische Situation kommen: Die Kluft zwischen dem Königshaus, ihren Günstlingen und der Bevölkerung ist groß. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei 30%. Die eigentliche Arbeit wird von schäbig bezahlten Gastarbeitern erledigt.

Usama Bin Laden war Saudi aber ein Gegner des Herrscherhauses. Wie die Attentäter von Nine-Eleven gibt es eine große Anzahl, besonders junger Menschen, die mit Al-Kaida und dem IS sympathisieren. Saudi Arabien kann sich zwar seit Jahren gegen äußere Angriffe aufrüsten, aber der Feind ist schon im eigenen Land. Wenn Saudi-Arabien nicht mehr in der Lage sein sollte, die Bevölkerung über großzügigste Zuwendungen ruhig zu halten, wird es sich destabilisieren.

Die reichen Profiteure des Öl-Booms werden sich in ihre Villen im Ausland zurückziehen und das Land verfällt ins Chaos. Sollte eine solche Entwicklung eintreten, könnte es auch wieder zu einer vorübergehenden Verknappung des Erdöls kommen, denn die übrigen Förderländer könnten einen Ausfall der Lieferungen aus Saudi-Arabien kaum auffangen. Dann käme es auch wieder zu erheblich höheren Ölpreisen, aber eben nur so lange, wie neue Technologien das Öl noch nicht ersetzen können.

Der Ölpreis kann durch politische Instabilität also nochmals erheblich steigen. Bei den Wertpapieren aus dem Öl-Geschäft sieht es wahrscheinlich ganz anders aus: Wertpapiere bilden ja immer auch die Zukunft einer Branche ab, und im Falle von Öl sieht die nicht gut aus. Genau aus dem Grunde verkaufen die großen Banken schon seit 2011 ihre „Öl-Futures“ und die großen Öl-Firmen verkaufen ihre Ölfelder. Diese Verkaufsaktivitäten begannen lange vor dem aktuellen Ölpreisverfall. Über LENR wird nicht sehr laut gesprochen, man muss je erstmal die eigenen Risiko-Papiere loswerden: Und dafür braucht man Käufer. Das heißt die „Großen“ bringen ihre Schäfchen seit geraumer Zeit ins „Trockene“ und die Kleinen (nicht so gut Informierten) werden auf ihren Verlusten sitzen bleiben.

Die NASA (Forschungszentrum Langley) veröffentlichte am 16. Juni vergangenen Jahres einen Überblick über die neuen Möglichkeiten, die LENR für die Luftfahrt bietet. Sie stellen fest, dass diese Technologie die 4000-fache Energie, verglichen mit einer herkömmlichen chemischen Reaktion bietet. Weil sie keinerlei schädliche Emissionen habe, sei diese Technologie außerordentlich ansprechend. Die globale Abhängigkeit der Luftfahrt vom Rohöl könnte durch LENR eine revolutionäre Veränderung bewirken. Den kompletten Text finden Sie hier: http://ntrs.nasa.gov

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Coldreaction - saubere und billige Energie

LENR - Update: Di, 17. Februar 2015

Saubere und billige Energie durch kalte Fusion

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