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Und es gibt sie doch:

SAUBERE UND BILLIGE ENERGIE DURCH KALTE KERNREAKTION

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 Eintragerstellt am 09.12.2017 - 08:37 von Admin [Kategorie: Technik]

Starker Web-Auftritt der russischen LENR-Firma

Gestern veröffentlichten sie auf ihrer Webseite einen Artikel mit folgender Überschrift:



...2018 wird das erste LENR-Labor der Welt für Kalte Fusion eröffnet. Na ja, sagen wir mal das "So-und-so-vielte", denn es gibt ja zahlreiche LENR-Labore in wissenschaftlichen Einrichtungen und dazu weitere in privaten, wie die Leonardo-Corporation von Andrea Rossi, Brillouin-Energy und schließlich Brilliant-Light-Power von Randall Mills, ein Großlabor das seit rund zwei Jahrzehnten besteht. Was aber Synthestech wohl sagen will, ist, dass hier das größte Labor für Kalte Fusion entsteht, dass sich ausschließlich mit der Herstellung seltener Elemente beschäftigt.

Ich übersetze den Artikel, wie immer teilweise sinngemäß, ggf. gekürzt:

"Das weltweit lang erwartete Ereignis wird im kommenden Jahr stattfinden. Das Synthestech-Team hat offiziell angekündigt, dass es plane, im kommenden Jahr ein voll ausgestattetes Labor für Kalte Fusion in Betrieb zu nehmen. Dieses Labor wird es dem Team ermöglichen, umfassende Forschungen zur Entwicklung einer Technologie für die künstliche Herstellung chemischer Elemente im Wege kalter nuklearer Transmutation (Kalter Fusion) durchzuführen.



Forschungen auf dem Gebiet der kalten Transmutation wurden bereits seit 30 Jahren durchgeführt, aber die Beteiligten hatten mit Problemen zu kämpfen, die mit dem Fehlen moderner Einrichtungen zu tun hatten. Dies hinderte daran Experimente durchzuführen, die einen Transfer der Experimente in den industriellen Maßstab ermöglichen sollten.

Nach hunderten erfolgreicher Experimente des Sythestech-Teams mit dem Ziel, wertvolle Elemente der Platin-Gruppe zu gewinnen, ergab sich die logische Konsequenz, ein neues Labor zu errichten. Das Karabanov-Team nahm diese Herausforderung an zunächst ein Labor zu bauen und später auch eine Produktion zu beginnen. Ein Teil der Mittel für das Labor und die Ausstattung soll durch Fremdkapital finanziert werden.



Jeden Tag erhalten wir Briefe von Chemikern, Physiker und Forschern aus aller Welt. Sie erwarten alle mit Spannung das angekündigte Ereignis und die meisten von ihnen haben ihr Interesse bekundet an der Eröffnungszeremonie teilzunehmen."

Anmerkung: Synthestech hat eine Extra-Seite für Investoren. Diese nennt sie http://ico.synthestech.com/ Bei dieser Bezeichnung "ICO" scheint es sich um einen Tippfehler zu handeln, denn diese Abkürzung gibt es nicht. Gemeint ist wohl die Abkürzung IPO = "Initial public offering", das öffentliche Anbieten von Beteiligungen, in der Regel also der Gang an die Aktienbörse. Anmerkung: Dankenswerterweise haben mich gleich zwei Leser aufgeklärt: Bei ICO (Initial Coin Offering) handelt es sich um eine relativ junge Methode zur Finanzierung über Kryptowährungen.

Ob die Firma genügend Eigenkapital hat, um das Labor mit Eigenmitteln bauen zu können, ist nicht ersichtlich.

Ziel der Firma ist es, in absehbarer Zeit wertvolle Elemente künstlich herzustellen, vor allen Dingen für den medizinischen und High-Tec-Bereich. Sollten die Herstellungskosten am Ende unter denen der traditionellen Gewinnungsmethoden liegen, wäre dies in der Tat ein lohnendes Geschäft.

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LENR - Update: Sa, 09. Dezember 2017

Saubere und billige Energie durch kalte Fusion

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