20.08.2019 - 02:53

Und es gibt sie doch:

SAUBERE UND BILLIGE ENERGIE DURCH KALTE KERNREAKTION

Weblog LENR-Blog  [0 Kommentare]  backzurück
nächster Eintrag
Update: Di, 11. September 2018
voriger Eintrag
Update: Di, 11. September 2018
 Eintragerstellt am 11.09.2018 - 06:54 von Admin [Kategorie: Infos]

Immer noch unterwegs und leider nur mit einem Notebook ausgestattet habe ich doch einige wichtige Dinge zu berichten. Der in Stockholm im vergangenen November vorgestellte Ecat QX hatte eine maximale Leistung von 1 kW. Diese war am Präsentationstag noch weiter reduziert worden um jegliche Störungen im Ablauf des Versuchs auszuschließen. Die Präsentation in Stockholm vor rund 70 Fachleuten (zumeist Firmenvertretern,) hatte den Sinn zu zeigen, dass die Technologie zweifelsfrei funktioniert, auch wenn weiterhin nicht klar ist 'warum'. Der Ecat-QX hatte einen erfolgreichen Dauertest von mehreren Monaten hinter sich.

Während dieser Testphase hat Rossi und sein Team eine Weiterentwicklung des Ecat QX vorangebracht mit einer Leistung von 10 kW. Der Ecat QX hat die Größe (inkl. Wärmetauscher) eines Zilynders von etwa 8 cm Länge und einem Durchmesser von ca. 3 cm. (Grob nach Foto- und Filmaufnahmen geschätzt). Der neu entwickelte Ecat SK von 10 kW hat bei zehnfacher Leistung nur etwa die doppelte Größe des Ecat QX. Der Ecat SK trägt diesen Namen in Erinnerung an den verstorbenen Prof. Sven Kullander von der Universität Göteborg, der Rossi ganz entscheidende Anerkennung seiner Technologie verschafft hat. Kullander bescheinigte Rossi "einen sauberen wissenschaftlichen Ansatz".

Weil nun im Januar mit der Serienfertigung des Ecat begonnen werden soll, galt es zu entscheiden, welches der beiden Modelle - QX oder SK - in Serie gehen soll. Der Wunsch lag nah, dies mit dem SK zu tun, weil er die zehnfache Leistung bringt. Nach weiteren Tests ist diese Entscheidung nun gefallen: Es wird der SK. Die Serienfertigung beginnt im Januar 2019 und zeitnah wird es in den USA eine weitere Präsentation vor Firmenvertretern geben.

Rossi und seine Leonardo-Corporation wird diesen Firmen keine Ecat's verkaufen, sondern nur die gelieferte Hitze in Rechnung stellen. Damit ist die Transaktion für die auftraggebenden Firmen völlig risikofrei. Die gelieferte Hitze wird dabei 20% billiger sein als diejenige Hitze, die bisher vor Ort mit anderen Energieträgern erzeugt wurde. Die Gewinnspanne ist für Rossi dabei enorm hoch. Er benötigt diese Einkünfte aber auch, um seine bisherigen Investitionen, die über Jahre gingen, wieder hereinzuholen und um seine Expansion zu finanzieren. Nicht zu unterschätzen sind auch die hohen Patentkosten, die für seine geschätzt an die 100 Patentanmeldungen weltweit fällig wurden.

Es sind also für LENR hoch-spannende Zeiten. Hochspannend deswegen, weil erst der Einsatz der Technologie unter realen, industriellen Bedingungen den endgültigen Durchbruch bringen kann. Der erste Auftrag ist eine Anlage, die einem Industriebetrieb 40 Megawatt thermischer Energie liefern soll. Der Durchbruch für die breite Öffentlichkeit ist geschafft, wenn Rossi die Industrie störungsfrei und billig mit Hitze beliefern kann und wenn diese Firmen darüber glaubhaft berichten. Diese erfreuliche Situation ist jetzt zum greifen nah. Wobei zum "greifen" immer noch 'Monate' heißt, aber nicht mehr Jahre.

84 Aufrufe | keine Kommentare | Druckansicht Druckansicht


 «« voriger Eintrag      Ein Kommentar schreiben ein Kommentar schreiben      nächster Eintrag »» 


Coldreaction - saubere und billige Energie

LENR - Update: Di, 11. September 2018

Saubere und billige Energie durch kalte Fusion

phpSQLiteCMS 3.0 , © 2002 by Space Design