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Update: So, 18. Juni 2017

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Update: So, 18. Juni 2017 am 18.06.2017 von Admin

In rund einer Woche beginnt der Prozeß von A. Rossi gegen Industrial Heat. Er wird ungefähr einen Monat dauern. Gutachter für die Funktion des Einjahres-Tests der 1-MW-Anlage war Fabio Penon. Das Ergebnis einer Prüfungen war ein durchgäniger COP von rund 88. Gefordert war nach meiner Erinnerung ein COP 6.

Ein Leser aus dem Rossi-Blog beschreibt die Situation vor dem Prozeß sehr plastisch: (Teilw. sinngem. übersetzt, gekürzt). Quelle: http://www.rossilivecat.com

"Ich habe in den Gerichtsakten Angaben über den Gutachter gefunden, der über ein Jahr die Messungen gemacht hat und es ist eindrucksvoll: Er erlangte seinen Doktorgrad in nuklearem Ingenieurswesen mit dem Ergebnis 110/110 cum laude an der Universität von Bologna (der ältesten Universität der Welt, Kopernikus war hier Professor). Nach dem Doktorat war er bei der staatlichen Energiegesellschaft ENI als Nuklear-Ingenieur in einem Atomkraftwerk angestellt. Nach dieser Anstellung wurde er Experte für die Zertifizierung von Industrieanlagen, zumeist bei energieproduzierenden Anlagen.

In seiner langen Karriere habe ich nirgendwo irgendwelche negativen Anmerkungen gefunden.

Industrial Heat begrüßte alle seiner Quartalsberichte und zahlte dafür auch die Rechnungen, aus welchen deutlich hervorging, dass es sich hier um den Performancetest für die 1MW-Anlage handelte. Nur den letzten Report bezahlte man nicht, weil man dann die restlichen Lizenzgebühren (Anm. 89 Mio. $) an die Leonardo-Corp. hätte zahlen müssen.

Nun hat IH Gegengutachten anfertigen lassen, von einem Herrn Murray (ein Angestellter und Teilhaber von IH) und einem Herrn Smith (einem Experten für Boiler, ohne jeglichen Background in Nuklearphysik). In den Gutachten sind derartig viele grundlegende Fehler, die sich kein Student in einem Examen hätte leisten dürfen. Bei beiden Personen ist festzustellen, dass sie keinerlei wissenschaftlichen Background haben, was das Basiswissen hinsichtlich Thermodynamik, Energiekalkulation, Definition des COP, Relativität, komplexer Anlagenkonstruktion usw. angeht. Noch enttäuschender ist, dass sie ihre professionellen Limits mit Beleidigungen von Dr. Penon zu kompensieren versuchen, womit sie zeigen, dass ihnen nicht nur der wissenschaftliche Hintergrund fehlt, sondern auch noch die professionelle Korrektheit."


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