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Update: Fr, 31. März 2017

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Update: Fr, 31. März 2017 am 31.03.2017 von Admin

Am 19.3.17 hatte ich über die E-Cat-Replikation einer indischen Forschergruppe berichtet. Sie gaben an, einen COP von 8 zu erreichen. (D.h. die Energieausbeute ist achtmal höher als die zugeführte Energie) Die "Open Science" Gruppe "Martin Fleischmann Memorial Project" hat sich dieser Sache angenommen, um die Angaben zu verifizieren. Um die Füllung des Reaktors analysieren zu können, hat man diese an den "E-Cat-Replikanten" "me356" geschickt, der über ein "Scanning electron microscope" verfügt.

Hier ist ein Bild der Füllung in 7300-facher Vergrößerung:



Me356 schreibt dazu: "Ich kann sagen, dass die Nickel-Folie sehr gut aussieht. Sie ist offensichtlich richtig aufbereitet worden. Es gibt zwar einige Verunreinigungen, wahrscheinlich spielt das aber keine Rolle. Die Oberfläche sieht sehr homogen aus. Um bessere Ergebnisse zu erzielen, empfehle ich, die Prozedur etwas zu verlängern, damit überall Blasen sind." Hier ist der gesamte Text und alle Photos: https://steemit.com

Weiterhin merkt er an: "....Nickel/Titan ist sehr sphärisch, was nicht optimal ist. Es könnte sein, dass es zur Hydrogen-Beladung weniger geeignet ist. Ich würde es durch "carbonyl Nickel" ersetzen, um sehr viel bessere Ergebnisse zu erzielen."

Wenn sich die Ergebnisse der indischen Gruppe durch MFMP verifizieren lassen, wäre dies das erste voll beschriebene, arbeitende LENR-Projekt dieser Epoche.

Die indischen Entwickler geben an, dass der COP 8 innerhalb von fünf Minuten erreicht wird. MFMP hofft, genug Geld "auftreiben" zu können, um das System in Indien testen zu können. Wenn die Verifizierung der erzielten Ergebnisse weiterhin derart offen vonstatten geht, könnte die Technik in wenigen Wochen/Monaten der gesamten Welt zur Verfügung stehen. Rossi hat dazu angemerkt, er habe gegen diese Arbeiten patentrechtlich nichts einzuwenden, solange die Technik nicht vermarktet wird.

Das würde unter anderem bedeuten, dass alle interessierten Universitäten, Forschungseinrichtungen, Fachfirmen oder auch entsprechend ausgerüstete und vorgebildete Privatleute in der Lage wären, die indischen Versuche nachzustellen. Dann käme man zu der allgemeinen Feststellung, dass man mit Reaktoren in Labtop-Größe nukleare Reaktionen anstoßen kann, die ohne schädliche Emissionen mindestens das Achtfache der eingesetzten Energie produzieren. Vielleicht würde dann den Entscheidern in Politik und Wissenschaft endgültig klar, welch' absurdes Spiel sie mit den erfolglosen Großprojekten wie ITER oder Wendelstein treiben.

Der COP des QuarkX von Andrea Rossi liegt übrigens bei über 20.000. (Sh. Update vom 22.3.17)

Der Hinweis auf den Artikel kam von: http://www.e-catworld.com/2017/03/18/mfmp-introduce-indian-ecco-project-with-claimed-cop-of-8/


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