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Update: Di, 08. November 2016

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Update: Di, 08. November 2016 am 08.11.2016 von Admin

Vor längerer Zeit hatte ich einen Analysten von Black-Rock (dem größten Vermögensverwalter der Welt) zitiert: "Die Leute neigen dazu zu überschätzen, was sich innerhalb eines Jahres tut, aber zu unterschätzen, was sich innerhalb einer Dekade tun kann."

Unter dieser Prämisse wage ich vorauszusagen, dass es weder die Automobilindustrie noch die zentrale Energieversorgung, so wie wir sie kennen, in zehn bis 15 Jahren noch geben wird.

Bei der Energieversorgung ist das leicht zu prognostizieren, weil LENR eine wirklich verbrauchernahe, dezentrale Energieversorgung erlaubt. Die wichtigste alternative Energie, die Windenergie, ist nicht dezentral, sie braucht ein Verteilernetz.

Bei der Automobilindustrie ist die Lage mindestens ebenso dramatisch. Deswegen wiederhole ich meine Einschätzung, die ich bereits in der Rubrik "Auswirkungen auf den Verkehr" niedergeschrieben habe: Der erste Schritt der "Entmechanisierung" der Automobile beginnt mit dem Ersatz von Motor und Getriebe durch Elektromotoren. Der zweite Schritt der Entmechnisierung der Automobile geschieht durch die sog. "Kugelreifen" der Fa. Goodyear. Die Kugelreifen werden durch ein elektromagnetisches Feld im "Radkasten" gehalten. Sie sorgen durch ihre Drehrichtung für Antrieb und Steuerung.

Es entfallen Achsen, Lenkgestänge, herkömmliche Bremsen, Stoßdämpfer usw.

Damit geht das Automobil den Weg von Uhren, Fotoapparaten und anderen Gerätschaften: An ein ehemals komplexes mechanisches Gerät erinnert nur noch die äußere Form.

Ich darf auch daran erinnern: Wenn reichlich LENR-Energie "on board" ist, verlieren die heute noch maßgeblichen Konstruktionsziele Gewichtsreduktion und Windschnittigkeit an Bedeutung.


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