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Update: So, 18. September 2016

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Update: So, 18. September 2016 am 18.09.2016 von Admin

Wagen wir einmal einen Blick in die Zukunft der Haustechnik.

Wir haben es bei LENR im Wesentlichen mit zwei Systemen zu tun: Zum einen Geräte, die am besten Hitze erzeugen können, wie der E-Cat und die Brillouin-Boiler. Diese Geräte eignen sich dazu, sie in den bestehenden Wasserkreislauf der Heizanlage zu integrieren. Viel hängt davon ab, wie gut sie sich über einen Thermostat schalten lassen. Sollte dies der Fall sein, könnten sie die bestehende Heizanlage komplett ersetzen. Gäbe es Probleme mit häufigem ein- und ausschalten, wären vielleicht großvolumige Puffer-Speicher erforderlich. Aber das wäre lösbar und das Heizen zum Nulltarif könnte beginnen.

Die Stromerzeugung müßte, falls wir es mit einem System zu tun haben, das nur Hitze erzeugt, über einen Generator erfolgen. Dies wäre wohl auch zu machen, aber mit gewissem Aufwand. In dem Falle würde es sich lohnen, Rossi's QuarkX einzusetzen, der ja neben Hitze auf direktem Wege einen gewissen Anteil an Strom erzeugt.

Ganz anders würde es aussehen, wenn Geräte eingesetzt werden, die auf direktem Wege große Mengen elektrischen Stromes erzeugen, wie z. B. die SunCell von Brilliant-Light-Power. Bei bestehenden Heizanlagen könnte man elektrische Heizstäbe (wie man sie im kleinen als Tauchsieder kennt, im großen als Heizelemente für die Sauna) integrieren, welche dann den Öl- oder Gasbrenner als Heizquelle ablösen.

Das würde sich technisch zunächst, gerade bei bestehenden Bauten, so anbieten. Für Neubauten wäre das aber nicht die Methode der Wahl: Wozu ein Wasserkreislauf! Elektrische Fußbodenheizungen gibt es, sie sind viel unkomplizierte zu verlegen als solche mit einem Wasserkreislauf. Außerdem wären sie reaktionsschneller, weil nicht, wie bei Fußbodenheizungen mit Wasserkreislauf, zunächst der gesamte Estrich aufgeheizt werden muß, wodurch eine erhebliche Trägheit bei der Wärmeabgabe entsteht. Die elektrischen Heizschlangen wären wesentlich dichter unter der Fußbodenoberfläche platzierbar.

Man könnte aber auch für jeden Raum elektrische Heizkörper installieren, und zwar nicht die wohlbekannten schweren Ungetüme, die mit Nachtstrom betrieben werden und die Hitze dann speichern, um sie am Tage abzugeben. Nein, die neuen Heizkörper könnten aufgebaut sein wie große Heizlüfter, welche die benötigte Wärme ganz nach Bedarf liefern. Es bietet sich an, derartige Heizkörper von vornherein als Klima-Anlagen zu konzipieren.

Keine Frage: Neubauten wäre mit diesem System viel kostengünstiger zu erstellen. Die Installation flüssiger Heizsysteme verschlingt heute einen erheblichen Teil der Baukosten. Es kommen bequeme und komfortable Zeiten!


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