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Update: Fr, 29. April 2016

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Update: Fr, 29. April 2016 am 29.04.2016 von Admin

Spinnen wir den Gedanken einmal weiter.....Würde die Leonardo-Corporation mit einem starken Partner, z. B. ABB oder Siemens oder wem auch immer, eine Massenproduktion des EcatX oder EcatXQuark aufbauen, dann wäre dieses Produkt der 1-MW-Anlage aus der Produktion von Industrial Heat wahrscheinlich weit überlegen.

Rossi hatte bisher den Grundsatz, nicht mit sehr großen Unternehmen Partnerschaften einzugehen, aus Angst, von ihnen schließlich erdrückt zu werden. Dass diese Gefahr auch bei vermeintlich "kleineren" Partnern besteht, hat er soeben schmerzlich erfahren müssen. Deshalb glaube ich, dass Rossi diesen Grundsatz aufgibt. Dafür gibt es zwei Gründe: Mit einem europäischen industriellen Partner tut er das in einer Geschäftskultur, die in ihrer Vorgehensweise nicht so "unterirdisch" rüde ist, wie sich das jetzt gerade in den USA abzeichnet. Zum anderen kann Rossi nun gegenüber der Konkurrenz völlig anders agieren und auch Industrial Heat zeigen "wo der Hammer hängt."

Nach heutigen Maßstäben, unter einer "normalen" Wettbewerbssituation, würde man sagen: "Da braucht ihr erst gar nicht auf den Markt zu kommen!" Der Ecat-X ist kompakter, produziert auch noch auf direktem Wege Strom usw. Aber wir sind hier in keiner normalen Wettbewerbssituation: Alles was mit einem COP 2, 3, 10 oder 50 auf den Markt kommt, wird vom Markt auch absorbiert, ob es nun Ecat, Brillouin-Boiler oder wie auch immer heißt. Der Bedarf ist einfach so riesig, dass alles abgenommen wird. Eine einzelne Firma kann diesen Bedarf gar nicht abdecken. Das mag in zehn Jahren ganz anders aussehen, aber zu Anfang wäre das so. Voraussetzung ist natürlich, wie immer, dass die Geräte halten, was sie versprechen.


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