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Update: Mo, 11. Januar 2016

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Update: Mo, 11. Januar 2016 am 11.01.2016 von Admin

Ein durchsichtiges Manöver…

…..aber offensichtlich blicken nicht alle durch. Saudi-Arabien will sein staatliches Öl-Unternehmen „Aramco“ an die Börse bringen. Es soll der größte Börsengang aller Zeiten werden. Die für den Börsengang möglicherwiese in Frage kommenden Geldhäuser JP Morgan, HSBC und die Deutsche Bank, allesamt Muster an Seriösität, freuen sich schon. Analysten schätzen, die Bewertung des Unternehmens könnte bei einer Billion Dollar oder mehr liegen.

Für Saudi-Arabien ist es hohe Zeit das Öl, selbst wenn es noch im Wüstenboden liegt, zu Geld zu machen. Denn es kann ja auch sein, dass es in nicht so ferner Zukunft wertlos wird. Da ist es doch besser, dass amerikanische Pensionsfonds, private Investmentfonds usw. irgendwann diese Verluste in die Bücher bekommen und nicht Saudi-Arabien. Und so können dann auch Riesen-Summen in den immer maroder werdenden Staatshaushalt fließen, denn die Aktienerlöse kommen ja sofort. Das dieses Spiel irgendwann totsicher in die Pleite führt, ist den jetzt Herrschenden egal, notfalls haben sie ja noch ihre Villen an der Cote-d´Azur.

Aber Saudi-Arabien folgt nur dem Beispiel von Warren Buffet, Rockefeller und den großen Investment-Häusern: „Raus aus dem Öl!“ Man muß es verkaufen, bevor es wertlos wird. Die schwedische Agentur Sifferkoll berichtete schon vor Monaten, dass das sog. „Lugano-Gutachten“ über die Funktion des Rossi-Reaktors von Saudi-Arabien aus tausendfach „downgeloaded“ wurde. Man ist also im Bilde und auch die großen Investment-Häuser sind im Bilde. Am 11.2.15 hatte ich z. B. darüber berichtet, dass der größte Vermögensverwalter der Welt, Black-Rock, das Thema LENR kennt. Meine Übersetzung aus einer Black-Rock Broschüre: „Wir beobachten intensiv „start-ups“, die mit ihren neuen Technologien, wie der Niedrig-Energie-Nuklear-Reaktion und Fusion experimentieren. Wenn das erfolgreich ist, werden diese Bemühungen den Status-Quo komplett verändern und die traditionellen Energie-Produzenten schädigen.“

Inzwischen ist die Entwicklung wesentlich fortgeschritten, die neue Technologie klopft immer lauter an die Tür. Also: Hohe Zeit, das Zeug teuer an Leute zu verkaufen, die nicht gut informiert sind!

Ja, lieber Leser, das ist Kapitalismus vom Feinsten!


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