02.06.2020 - 17:00

Und es gibt sie doch:

SAUBERE UND BILLIGE ENERGIE DURCH KALTE KERNREAKTION

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 Eintragerstellt am 24.01.2020 - 10:38 von Admin [Kategorie: Infos]

Persönlich liegt mir Donald Trump auch nicht besonders, sein großspuriges Auftreten, sein flexibler Umgang mit Fakten, sein Umgang mit Frauen usw. Aber das täuscht. Neulich habe ich eine Überschrift gelesen „Donald Trump wird von gebildeten Leuten ständig unterschätzt“ – und genau das ist es.

Und auf seiner Rede in Davos waren zwei Bemerkungen über die Klimadiskussion bemerkenswert: Er hat der „FFF-Bewegung (und anderen) nahegelegt, sich doch einmal um Länder zu kümmern, die ein Vielfaches der Emissionen der USA produzieren: Zwar nicht genannt, aber sicher doch gemeint – China und Indien. Als ich das letzte Mal in China (Shanghai) war (vor rund vier Jahren) musste ich zeitweise durch ein Taschentuch atmen und der Tisch in einem Gartenlokal war voller großer Partikel. Am nächsten Tage war alles wieder normal. Bei anderer Gelegenheit (einer Überlandfahrt) glich manche Straße und manches Gelände einem Müllplatz. In den Städten fand man dagegen immer wieder vorbildliche Sauberkeit. (Obwohl in einem sehr gepflegten Stadtpark das Vogelgezwitscher von Vögeln kam, die in Käfigen in den Bäumen saßen.)

Indien und China zahlen mit ihrer Umwelt einen hohen Preis für ihr Wirtschaftswachstum. Der Energiehunger ist derart groß, dass sie praktisch wahllos zugreifen, egal ob fossile oder erneuerbare Energien oder Kernkraft. Im Moment geht in China der Trend zu kleinen Kernkraftwerken mit der Technik der Kernspaltung. Es ist zu bezweifeln, ob dadurch das Risiko großer Unfälle minimiert werden kann, aber anscheinend hält man dies für beherrschbarer.

Ich rufe auch eine ältere Meldung in Erinnerung: Die 16 größten Seeschiffe der Welt produzieren mehr Abgase als alle Autos dieser Welt. Ich vergleiche das gerne mit meiner privaten Auto-Situation: Ich fahre einen zwölf Jahre alten VW-Phaeton. Er verbraucht im Stadtverkehr rund 12 Liter Diesel und auf Langfahrten erstaunliche 8 Liter. Kleinere Autos verbrauchen bei Langfahrten oft nicht weniger, weil die kleineren Motoren für die gleiche Geschwindigkeit mit viel höheren Drehzahlen fahren. Aber mein Punkt ist ein anderer: Ich tanke durchschnittlich nur einmal pro Monat. Würde mein Auto „aus dem Verkehr gezogen“ und ich müsste mir ein neues kaufen, würde allein der Energieverbrauch bei dessen Produktion ein Vielfaches an Energie verbrauchen als mein Auto in den Folgejahren verbraucht hätte. Ganz nebenbei: Es würde auch nicht stillgelegt, sondern würde irgendwo im Ostblock nochmal 200 000 Kilometer gefahren.

Zurück zu Trump. In seiner Davos-Rede sagte er u. a. (Sh. auch den Eintrag in meinem Gästebuch) "... Mit den amerikanischen Unternehmen und Forschern an der Spitze stehen wir an der Schwelle zu praktisch unbegrenzten Energiereserven, auch aus traditionellen Brennstoffen, LNG, sauberer Kohle, Kernkraft der nächsten Generation und Gashydrat-Technologien..."

Mit Kernkraft sind zum einen sicher kompakte Kraftwerker der Kernspaltung (ähnlich wie in China) gemeint aber mit Sicherheit auch LENR. Ich erinnere dazu an mein Update vom 14. 1.2020

Ich stelle das einmal in einen größeren Zusammenhang: Nicht die Naturschützer haben die Walpopulation gerettet, sondern die Nutzung des Erdöls hat das getan. Durch die umfassende Verwendung von Walöl als Brennmaterial oder Schmierfett und dergleichen waren die Pottwale fast ausgerottet. Die Verwendung des neu gefundenen Erdöls hat zu einer radikalen Trendwende geführt.

Ähnlich wird es mit dem Erdöl laufen: Erdöl wird in Zukunft durch saubere Kernkraft (nicht Kernspaltung) abgelöst werden. Denn nur das Ergebnis einer Kernreaktion kann die Energie bereitstellen, die eine wachsende Weltbevölkerung benötigt. Die erneuerbaren Energien können dazu einen wesentlichen Beitrag leisten, sind in ihrer Effizienz einer sauberen Kernkraft aber in bizarrer Weise unterlegen.

In die deutschen Köpfe ist das noch nicht eingedrungen. Ein Beispiel habe ich heute Morgen in meiner Post gefunden. Ein Wissenschaftler schreibt u. a. : „Es gibt aber leider einige sicher unseriöse Versprechungen bzgl. „kalter Fusion“, denen ich skeptisch gegenüberstehe. Auch an meinem Institut damals, wo ich promoviert habe, hat man weiterentwickelte Ideen zu Pons&Fleischmann’s Experiment umgesetzt, schließlich waren beide sehr angesehene Wissenschaftler. Gemessen hat man keinen Effekt und Wiederholbarkeit von Experimenten ist nun mal das Grundgesetz bei neuen Effekten…“

Zu dieser völlig haltlosen Aussage empfehle ich meine Updates vom Jahresende zu lesen. Aber leider ist mit dieser Mail der seit 30 Jahren veraltete Wissensstand vieler Fachleute wiedergegeben und zeigt, wie wichtig die Aufklärung über die Fakten ist.

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LENR - Update: Fr, 24. Januar 2020

Saubere und billige Energie durch kalte Fusion

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