25.11.2020 - 14:46

Und es gibt sie doch:

SAUBERE UND BILLIGE ENERGIE DURCH KALTE KERNREAKTION

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 Eintragerstellt am 18.10.2020 - 21:44 von Admin [Kategorie: Infos]

Die Zukunft für die Kalte Fusion sieht gut aus, aber 'coldreaction.net' geht vom Netz.

Liebe Freundinnen und Freunde der Kalten Kernfusion,

nach fast sieben Jahren und insgesamt 1.408.143 Seitenaufrufen will ich „coldreaction.net“ beenden. Die Gründe sind vielfältig: Durch ständig neues Material wird die Seite unübersichtlicher und ich müsste sie eigentlich komplett überarbeiten. Dazu fehlt mir aber die Zeit und zudem habe ich Probleme mit meiner Sehkraft. Ich werde daher den Blog Ende dieses Jahres aus dem Netz nehmen. Es besteht damit noch reichlich Zeit den Inhalt zu kopieren. Übrigens werde ich das „Gästebuch“ schon vorher schließen, weil es mir täglich komplett „zugespamt“ wird.

Ich will mich nicht verabschieden, ohne einige grundsätzliche Anmerkungen zu machen:


Kalte Fusion und Umweltpolitik

Es wird mir ein ewiges Rätsel bleiben, weshalb sich Politik und Umweltverbände nicht viel intensiver mit sauberer Kernkraft beschäftigen. Es ist der Gipfel der Dummheit, wenn man gelegentlich hört „von Atom haben wir erstmal die Nase voll“ und sich jeglicher vernünftigen Diskussion verweigert. Die Effizienz von Kernkraft ist derart hoch, dass alle schmutzigen und sauberen Energien dagegen auf abstruse Weise ineffizient sind. Die Kalte Fusion ist zudem abfall- und strahlungsfrei.

Die Forschungen zur Kernkraft sind weltweit vielfältig und beschränken sich beileibe nicht nur auf die bekannte (und gefährliche) Kernspaltung und auf die Kernfusion, sondern auch auf viele andere Varianten. Allen ist gemein, dass sie wenig bis gar keinen Rohstof18. 10. 20fbedarf haben, sondern nur die sog. „Bindungsenergie“ verbrauchen, wie sie z. B. bei einer Fusion von Wasserstoffatomen „übrig bleibt“, wenn sie zu einem Heliumatom fusionieren. Diese kleine übrig gebliebene Bindungsenergie wird dabei zu einem „Energieriesen“, weil sie nach der Einstein-Formel mit der Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat multipliziert wird. Fossile Energien und erneuerbare Energien sind im Vergleich dazu winzige Energiezwerge, die zudem nachteilige Auswirkungen auf die Umwelt haben, mal mehr, mal weniger.

Andererseits sieht es gut aus für die Kalte Fusion und das ist auch der Grund, weshalb ich meine Seite guten Gewissens aufgeben kann

Die EU-Kommission hat kürzlich eigene Forschungsprogramme gestartet, Google engagiert sich nachhaltig für die Kalte Fusion (wovon ich mir noch am meisten versprechen, denn Google hat entscheidende Vorteile: Geld und kurze Entscheidungswege.) Die US-Navy ist auf dem Gebiet der Kalten Fusion schon ein Veteran und die NASA ebenfalls. Airbus ist im Rennen, japanische, russische und chinesische Forschungseinrichtungen und Firmen ebenfalls.

Bei den ersten kommerziellen Anwendungen scheinen zwei Einzelkämpfer die „Nase vorn“ zu haben: Dr. Andrea Rossi und Dr. Randell Mills, dessen Firma mittlerweile zu einem der größten US-Atomkonzerne gehört. Mindestens zwanzig weitere Firmen wären noch zu nennen.


Die Kalte Fusion und die Physik

Zunächst einmal hat die Physik ein Problem mit sich selbst, denn anerkannterweise passen die beiden großen Erklärungsmodelle der Physik, das sog. „Standard-Modell der Teilchenphysik“ und die Quantenphysik nicht zusammen, d. h. die Physik verfügt nicht über ein einheitliches Erklärungsmodell für physikalische Vorgänge. Dies braucht man aber, um zuverlässig über eine Sache urteilen zu können. Genau dies hat man wider alle Vernunft beim Thema „Kalte Fusion“ aber seit über 30 Jahren getan, obwohl Fakten für die Existenz dieses „Phänomens“ sprachen. Man zog es vor, die Protagonisten der Kalten Fusion zu denunzieren, zu beschimpfen, kaltzustellen oder mit anderen Mitteln zu drangsalieren, ganz im Stile der Inquisition gegenüber Galileo Galilei. Eine beschämende Vorgehensweise die teilweise bis heute anhält.


Die Kalte Fusion und die Energiekonzerne

Mit Energiekonzernen meine ich in erster Linie die halbstaatlichen Stromkonzerne, die für die Verteilung der elektrischen Energie zuständig sind. Ohne diese Firmen hätte es nie die wirtschaftliche Entwicklung und den privaten Komfort gegeben, wie wir ihn heute ganz selbstverständlich kennen und in Anspruch nehmen.

Andererseits hat derjenige, der dieses Versorgungsmonopol sein eigen nennt auch die Macht über die Preise. Genau hier entsteht Widerstand gegen die Kalte Fusion. Die Konzerne kommen mit jeglicher Energie zurecht: Mit fossilen Energien, mit erneuerbaren Energien und mit neuartigen Energien jeglicher Art – solange diese auf das Verteilernetz angewiesen sind, um zum Endverbraucher zu gelangen. Einzig die Kalte Fusion benötigt in letzter Konsequenz keine Überlandleitungen. Sie kann stationär versorgen, sie kann mobile Einrichtungen versorgen und sie kann letztendlich sogar in Verbrauchsgeräte integriert werden. Für die genannten Konzerne ist die Kalte Fusion letztlich eine Existenzbedrohung.


Die Kalte Fusion und die Geopolitik

Kein Produkt hat die Welt so verändert wie das Erdöl. Anders als die Kohle ist es leichter transportierbar und einfacher in der technischen Anwendung. Das Erdöl hat die Machtverteilung in der Welt neu geformt und Imperien geschaffen, die nur auf ihm beruhen. Erneuerbare Energien und vor allem die Kernkraft beginnen diese Imperien zu erschüttern, abzulesen an der Entwicklung der Rohölpreise die es seit längerem nicht mehr erlauben, die Staatshaushalte dieser Länder auszugleichen. Es geht auch hier, wie bei den Energiekonzernen, um die Existenz. Dies betrifft gleichermaßen die Erdöl-verarbeitende Industrie.

Kohle und Erdöl haben den industriellen Aufschwung erst ermöglicht, sind aber gleichzeitig die größten Feinde der Menschheit. Sie verschulden den Klimawandel und verschmutzen durch den Plastik-Müll die Umwelt und die Weltmeere.

Neben den erneuerbaren Energien und moderner Kernkraft kann die Kalte Fusion den entscheidenden Schritt in eine sorgenfreie Energiezukunft bereiten. Den Zeithorizont für eine Einführung der Technologie sehe ich zwischen „übermorgen“ bis in zehn Jahren.



Herzlichst

Ihr

W. Meinders

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Coldreaction - saubere und billige Energie

LENR - Update: So, 18. Oktober 2020

Saubere und billige Energie durch kalte Fusion

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